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Tischtennis

Fünf Ascheberger Urgesteine: 217 Jahre geballte Erfahrung

Ascheberg

Diese Männer haben es in sich: Zusammen gehören sie 217 Jahre der Tischtennisabteilung des TuS Ascheberg an, sind seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Sparte tätig und strotzen vor Gesundheit.

Freuen sich über jahrzehntelange Tischtennis-Freundschaft (im Uhrzeigersinn von oben: Günther Stratmann, Bernhard Kölsch, Alfons Högemann und Norbert Reckel). Es fehlt: Josef Daldrup Foto: TuS

Diese Männer haben es in sich: Zusammen gehören sie 217 Jahre der Tischtennisabteilung des TuS Ascheberg an, sind seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Sparte tätig und strotzen vor Gesundheit: Josef Daldrup, Alfons Högemann, Bernhard Kölsch, Norbert Reckel und Günther Stratmann.

Aufgrund regelmäßiger Teilnahme am Training dienstags und freitags sind sie maßgeblich daran beteiligt, dass über Jahrzehnte der Trainingsbetrieb stattfindet und aufrechterhalten wurde. Besondere Aufgaben wie zum Beispiel Betreuen und Fahren von Schüler- und Jugendmannschaften, Trainer- oder Assistenztrainerrollen von Kindern oder Erwachsenen, spontane Aushilfs- und Sparringspartnerrollen im Falle von Trainererkrankungen sind für das Quintett nicht unbekannt. „Daher kann man seitens des TuS Ascheberg wirklich dankbar sein, dass es diese tragenden Säulen im Verein gibt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Eine weitere Besonderheit an diesem Quintett ist, dass man freitags mindestens drei dieser Herren regelmäßig in der Grundschulhalle in Ascheberg zum Training antrifft, da sich alle Fünf seit mehr als 25 Jahren zu einem festen Trainingstag verabreden.

„Gerade in unserem Alter sind sportliche Aktivitäten, Bewegung und soziale Kontakte sehr wichtig“, nennt der 82-jährige Bernhard Kölsch seine Gründe für die regelmäßigen Trainingsbeteiligung. „Natürlich kommt es vor, dass aus anderweitigen terminlichen Gründen nicht jeder von uns Fünfen freitags vor Ort ist“, führt das älteste Mitglied der Ascheberger Tischtennis-Sparte weiter aus, „aber es ist einfach schön, dass man sich fest den Freitag für ein Treffen mit den alten Freunden einplanen kann und man sich darauf verlassen kann, dass zumindest drei Tischtennis-Kameraden kommen.“

Ein Blick auf das obige Foto beweist, dass die Herren nicht nur aus gesundheitlichen Gründen Tischtennis spielen, sondern vor allem, weil sie dabei auch im hohen Alter noch Spaß haben. „Und genau hier liegt ein weiterer wesentlicher Vorteil vom Tischtennis gegenüber anderen Sportarten“, erläutert Alfons Högemann als ehemaliger Abteilungsleiter des TuS, „dass man diese Sportart unabhängig vom Alter ausüben kann.“

Högemann hat Recht, denn viele Menschen können ab einem bestimmten Alter andere Sportarten körperlich nicht mehr so aktiv durchführen. Da aber regelmäßige Bewegung für die Gesundheit extrem wichtig ist, kommen viele Menschen erst im späteren Sportlerleben zum Tischtennis, nachdem sie zuvor eine andere sportliche Tätigkeit ausübten.

Jeder Mensch hat bei der einen oder anderen Gelegenheit schon einmal Tischtennis gespielt – ob im Garten, in der Garage oder auf dem Schulhof. Tischtennis kann man also schnell erlernen – auch im hohen Alter. Daher laden diese Herren auch andere Senioren und Seniorinnen herzlich – egal ob mit oder ohne Tischtennis-Erfahrung – zu einem Probetraining immer freitags ab 15.30 Uhr in die Grundschulhalle ein. Bewegung, Spaß, das Pflegen von sozialen Kontakten und das Gemeinschaftsgefühl stehen dabei viel mehr im Vordergrund als die Leistung. Auch Tischtennis-Schläger können bei Bedarf vom TuS zur Verfügung gestellt werden.

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