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Staffeleinteilung: Verband gibt FCN-Wechselwunsch nicht statt

Alles bleibt beim Alten

Lüdinghausen

Der VfL Senden, der SV Herbern (beide Landesliga 4) und Union Lüdinghausen (Bezirksliga 9) begeben sich in der kommenden Saison auf vertrautes Terrain. Eine Sache freut 08-Vize Daniel Schürmann besonders.

Von und

Volles Haus garantiert: Lüdinghausen und Nordkirchen – hier ein Bild aus dem Vorjahr – treffen auch 2021/22 aufeinander.

Großartige Änderungen, das hatte der Fußballverband Westfalen bereits im Vorfeld der Staffeleinteilung vermeldet, werde es keine geben. Wieso auch? Da die Spielzeit 2020/ 21 annulliert wurde und es weder Auf- noch Absteiger gab, bestand kein wirklicher Grund, die Ligen aufzumischen. Auch für die drei hiesigen überkreislichen Vertreter, den VfL Senden, den SV Herbern (beide Landesliga 4) und Union Lüdinghausen (Bezirksliga 9), bleibt praktisch alles beim Alten.

„Wahrscheinlich lassen sie auch den Spielplan, wie er war, und wir beginnen wieder mit einem Heimspiel gegen Werne“, witzelt VfL-Coach Thomas Morzonek. Einzige Neuerung: Statt der bislang 18 Teams sind nach dem Rückzug des SV Drensteinfurt nur noch 17 übrig. Für Morzonek immer noch zu viele: „Der FLVW hätte ja aus den Corona-Erfahrungen lernen und fünf Landesligen mit je 14 Klubs bilden können. Es kann doch niemand seriös vorhersagen, ob uns die Pandemie 2021/22 nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.“

SVH-Coach Benjamin Siegert findet die Staffelgröße „okay“. Vor allem könne man sich als Blau-Gelber angesichts der Vielzahl an Derbys (Werne, Senden, Wiescherhöfen, Bockum-Hövel) „gar keine schönere Staffel wünschen. Wobei ich – außer vielleicht Bönen – eh keinen Klub kenne, der sich in der Landesliga 4 unwohl fühlt.“

Dass die Bezirksliga 9 komplett so bleibt, wie sie 2020/21 war, sei indes nicht zwingend zu erwarten gewesen, meint Daniel Schürmann. Der sportliche Leiter der Nullachter spielt auf den Wechselwunsch des FC Nordkirchen an – womöglich, weil Kemminghausen tief ins Portemonnaie gegriffen hat und dem FCN die Meisterschaft streitig machen könnte. Doch der Verband ließ sich nicht erweichen – sehr zu Schürmanns Freude: „So haben wir weiter vier echte Lokalduelle mit Nordkirchen und Olfen.“ Die einzige Sorge des 08-Vize: „Durch den um zwei Wochen nach hinten verschobenen Saisonstart können wir bei 16 Mannschaften ganz schnell in die Bredouille kommen.“

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