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Reiten: Turnier

Alles richtig schön kompakt beim RV Ascheberg

Ascheberg

Von Freitag bis Sonntag (10. bis 12. Juni) richtet der RV Ascheberg am Windmühlenweg sein großes Frühjahrsturnier für Dressur- und Springreiter aus. Schon der erste Abend verspricht spektakulär zu werden.

Von Florian Levenig

Stimmungsvoller Höhepunkt an Tag eins: das Jagdspringen, hier dargeboten von Lokalmatadorin Greta Soddemann. Foto: flo

Nach Seppenrade ist vor Ascheberg. Das war schon immer so. Eigentlich. Mit dem Turnier am Windmühlenweg (10. bis 12. Juni) endet traditionell die Eins-zwei-drei-Kombi, die an Christi Himmelfahrt in Elvert begann. Nur hat Corona den Veranstaltungskalender 2020 und 2021 gehörig durchgeschüttelt. Jetzt ist alles wieder in der Reihe – und Jugendleiterin Sarah Kock kann es „kaum erwarten“, dass jetzt auch wieder beim RV Ascheberg geritten wird.

Die Pfingsttage im Rosendorf – Kock war persönlich vor Ort – habe die Vorfreude „noch mal gesteigert. Volle Tribüne, überall lange Schlangen – was da am Samstag los war: Wahnsinn.“

1600 Nennungen, 39 Wettbewerbe

Die Mitorganisatorin rechnet beim eigenen Event ab dem morgigen Freitag mit einem ähnlich großen Andrang. Zumal die Starterfelder noch etwa üppiger besetzt sind als in Ondrup, um die 1600 Nennungen liegen den Veranstaltern für die insgesamt 39 Prüfungen vor – fast schon zu viele für drei Turniertage, wie Kock weiß: „Das geht nur, weil wir morgens schon um 7 Uhr anfangen und die letzten Prüfungen relativ spät am Abend enden. Die Alternative wäre, am Donnerstag zu beginnen und das Programm auf vier Tage zu verteilen. Aber das können und wollen wir den vielen freiwilligen Helfern sowie den Leuten im Orga-Team und im Vorstand, die ja fast alle tagsüber arbeiten, nicht zumuten.“

Also alles richtig schön kompakt in Viereck, Parcours und Halle. Das Gelände nicht zu vergessen, und damit zum stimmungsvollen Höhepunkt an Tag eins: dem Speedderby. Die Hatz über feste Hindernisse sowie durch den Wassergraben erfreut sich beim Publikum wie bei Pferden und Reitern allergrößter Beliebtheit, 30 Paare sind zu später Stunde (20 Uhr) am Start. Zwei M-Springen und eine M-Dressur stehen morgen ebenfalls an.

Für die hiesigen Vereine von besonderer Bedeutung: das Teamspringen um den WN-Pokal. In Lüdinghausen und Seppenrade triumphierte der RV Ascheberg, mit dem – umso mehr vor eigenem Publikum – am Samstag ab 18.45 Uhr unbedingt erneut zu rechnen ist. Sportliches Highlight ist das mit 600 Euro dotierte Zwei-Sterne-M-Springen am Schlusstag ab 16.45 Uhr.

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