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Fußball: Landesliga 4

„Das Tüpfelchen auf dem i“

Nordkirchen

Am Freitag (25. November) kommt es zum Derby zwischen dem SV Herbern und dem FC Nordkirchen. Im Gästekader sind viele Spieler, die auch schon in Herbern gekickt haben – unter anderem Philipp Sandhowe. Im Interview spricht der in Ascheberg aufgewachsene Keeper über sein ehemaliges Team, dessen Chancen im Abstiegskampf und seine Verbundenheit mit dem FCN.

Von Christian Besse

Philipp Sandhowe, hier noch im Trikot des SV Herbern, kehrt am Freitag an die Werner Straße zurück. Foto: Christian Besse

Am heutigen Freitagabend kommt es zum vorgezogenen Landesliga-Derby zwischen dem SV Herbern und dem FC Nordkirchen. Anpfiff ist um 19.30 Uhr an der Werner Straße. Im FCN-Kader sind viele Spieler, die auch schon in Herbern gekickt haben, unter anderem Daniel von der Ley, Nils Vennecker, „Jockel“ Mrowiec, Simon Mors – und Philipp Sandhowe.

Der in Ascheberg geborene und aufgewachsene Keeper, der auch schon für den damaligen Verbandsligisten Davaria Davensberg zwischen den Pfosten stand, hütete in der vergangenen Saison das Tor des SVH. Im Interview mit Christian Besse spricht der inzwischen in Ahlen lebende Sandhowe über sein ehemaliges Team, dessen Chancen im Abstiegskampf und seine Verbundenheit mit dem FC Nordkirchen.

Als Aufsteiger nach 14 Spieltagen auf Platz fünf – was sind die Gründe für das bisher so gute Abschneiden des FC Nordkirchen?

Sandhowe: Wir haben vielleicht nicht die individuelle Klasse, über die andere Mannschaften verfügen, sind aber ein mannschaftlich sehr geschlossenes Team, jeder kämpft für jeden. Das hat sich in der vergangenen Saison schon gezeigt, als der FCN am Ende aufstieg.

Sie sind beileibe nicht der einzige Spieler gewesen, der Herbern im Sommer verlassen hat – es hat an der Werner Straße einen sehr großen Umbruch gegeben. Konnten Sie Ihrem Trainer Mario Plechaty dennoch einige Tipps zu Ihrem ehemaligen Team geben?

Sandhowe: Natürlich tauscht man sich immer aus, aber Mario hat sich schon selbst einige Spiele des SVH vor Ort angesehen. Tatsächlich hat sich das Herberner Team stark verändert – aber unter den wenigen, die nach der vergangenen Saison noch geblieben sind, sind Daniel Krüger und Tim Bröer, deren Stärken wir sehr gut kennen, weil sie ja selbst einige Jahre in Nordkirchen gespielt haben.

Philipp Sandhowe

Warum sind Sie nach nur einem Jahr beim SVH wieder nach Nordkirchen zurückgekehrt?

Sandhowe: Der Kontakt zum FCN war nie abgebrochen. Ich habe mich in Nordkirchen immer sehr wohlgefühlt und ein sehr gutes Verhältnis zum Trainer, den Mitspielern, Fans und Vereinsverantwortlichen. Ich fühle mich da einfach zuhause . . .

Sie dürften am Freitagabend an Ihrem alten Spielort topmotiviert sein . . .

Sandhowe: Definitiv. Ich finde, Flutlichtspiele sind für jeden Fußballer immer etwas Besonderes. Dass es dann noch gegen meinen Ex-Verein geht, ist natürlich das Tüpfelchen auf dem i.

Die Herberner stehen als Viertletzter auf einem Abstiegsrang. Werden sie die Liga halten?

Sandhowe: Ja, ohne Frage . . . Für einen Abstieg haben sie zu viel individuelle Klasse. Im Moment haben sie personell ein bisschen Pech. Aber man hat gesehen, dass, wenn sie alle Mann an Bord haben, auch gegen Mannschaften punkten können, die in der Tabelle oben stehen.

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