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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

Davaria Davensberg verkauft sich wacker

Davensberg

Nur hauchdünn hat Schlusslicht Davaria Davensberg die Riesenüberraschung beim bisherigen Ligaprimus Wacker Mecklenbeck verpasst. Immerhin holte der krasse Außenseiter einen Punkt – ohne Einwechselspieler.

-chrb-

Kapitän Jahja Raed (am Ball) und seine Davaren verpassten nur knapp die Riesenüberraschung beim bisherigen Spitzenreiter. Foto: Christian Besse

Nur hauchdünn hat Davaria Davensberg, Schlusslicht der Kreisliga A 2 Münster, die Riesenüberraschung beim bisherigen Ligaprimus DJK Wacker Mecklenbeck verpasst. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit startete Mohammed Kassassir einen Sololauf über rechts, spielte von der Grundlinie zurück in die Mitte auf Benedikt Godek – und der brachte das Kunststück fertig, frei vorm Tor aus fünf Metern den Außenpfosten zu treffen.

Es wäre die Führung gewesen, am Ende vielleicht sogar der Sieg. Zur Erinnerung: Erst vor wenigen Wochen war der SV Herbern 2 in Mecklenbeck mit 1:6 untergegangen.

Davaren-Trainer Mike

Raed wollte aber nicht lange hadern: „Das 1:1 geht an sich in Ordnung.“ Der Coach hatte die personalgeschwächten Blau-Weißen, die nicht das erste Mal in dieser Saison ohne Wechselmöglichkeit angetreten waren, gut auf den haushohen Favoriten eingestellt: die Räume eng machen und vor allem Biss zeigen.

Das gelang ganz gut, obwohl die Gäste nicht von vornherein Chancen der Mecklenbecker verhindert konnten, diese im Gegenzug aber auch nicht: „Es hätte auch 5:5 ausgehen können“, so Raed. Es trafen aber nur Davare Romanus Eman kurz vor der Pause mit einem 18-Meter-Schuss ins rechte obere Eck und acht Minuten nach dem Seitenwechsel Wacker-Spieler Alexander Paziener, ebenfalls mit einem Distanzschuss.

Davaria: Stilling – Bruck, Atalan, Can, Loose – Benasaid, Bolle, Kassassir, J. Raed. Eman – Godek. Tore: 0:1 Eman (35.), 1:1 Paziener (53.).

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