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Fußball: U 15-Kreismeisterschaft

Der Premium-Jahrgang – TuS Ascheberg im Finale

Ascheberg

Die C-Junioren des TuS Ascheberg bestreiten am Samstag (11. Juni), 13 Uhr, auf neutralem Grund in Sendenhorst das Finale gegen Marathon Münster. Ein Sieg, und der Eintrag in die Klub-Annalen wäre ihnen sicher.

Von Florian Levenig

Hoffen auf den ganz großen Coup am Samstag in Sendenhorst: Noah Schwipp (h.v.l.), Michel Hollenhorst, Paul Pettendrup, Jan Pettendrup, Til Pettendrup, Trainer Dirk Hollenhorst (M.v.l.), Max Schulte, Joris Nonhoff, Till Möllers, Robin Quante, David Greiwe, Hannes Knodel (v.v.l.), Florian Trahe, Finn Heinrichs, Luis Diekmann und Sebastian Greive. Foto: TuS

Dafür, dass die Jungs Vereinsgeschichte schreiben können, seien sie „recht entspannt“, hat Hendrik Schwipp, einer der beiden Trainer der C-Junioren des TuS Ascheberg, vor dem Endspiel um die Kreismeisterschaft am Samstag (11. Juni), 13 Uhr, auf neutralem Grund in Sendenhorst – der Gegner heißt Marathon Münster – festgestellt. Das Team habe nach dem letzten Pflichtspiel vor zwei Wochen „normal weitertrainiert“. Die Vorfreude sei spürbar – auch weil es im Ort derzeit kaum ein anderes Thema gibt –, aber es laste eben kein tonnenschwerer Druck auf den Schultern der Spieler.

Dabei wäre der Gewinn der Kreismeisterschaft durchaus historisch. Vergleichbares gelang erst ein Mal, 2005, als ebenfalls die bis 15-Jährigen mit Trainer Raimund Schöpe den Titel holten. 2012 gewann eine weitere C-Jugend des TuS, gecoacht von Benedikt Vester, den Pokal – allerdings jeweils im ungleich kleineren Kreis Lüdinghausen.

Nachwuchs noch nie überkreislich

Und dass ein Nachwuchsteam des TuS überkreislich kickt: Das gab’s überhaupt noch nie. Ob 2022/23 eine Premiere ansteht, entscheidet nicht nur der Ausgang der morgigen Partie. Im Falle eines TuS-Sieges „würden wir uns zusammensetzen und in Ruhe überlegen, ob ein Start in der Bezirksliga Sinn ergibt“, so Fußball-Chef Oliver Gellenbeck. Immerhin 13 Spieler zählen zum Altjahrgang, sie und Dirk Hollenhorst, der die Elf gemeinsam mit Schwipp coacht, gehen hoch zu den B-Junioren. Zudem buhlen bereits die großen münsterischen Klubs um diesen oder jenen Leistungsträger, wie man hört. Andersrum, so Gellenbeck, wäre der Aufstieg der C-Jugendlichen ein Pfund, mit dem der TuS bei der Suche nach externen Leuten wuchern könnte – kein anderes Team im Umland ist in dieser Altersklasse so erfolgreich.

Zwei spielstarke Teams

Aber vorher müssten die jungen Ascheberger ja eh ihr Meisterstück machen. Ob es in Sendenhorst überhaupt einen Favoriten gibt? Schwipp, für den es nach vier Jahren die letzte Partie als Coach ist, wiegelt ab: „Kann schon sein, dass unsere Leistungsliga mit Teams wie Kinderhaus oder Münster 08 die etwas stärkere war. Aber wir haben Marathon natürlich beobachtet, das ist eine spielstarke Truppe.“

Was freilich auch für die eigenen Schützlinge gilt, die, anders als der morgige Gegner, in ihrer Staffel frühzeitig Platz eins klargemacht hatten – dank einer stabilen Deckung und einem Schnitt von über vier Toren pro Partie. Da es ein enges Match werden dürfte und wohl die Tagesform entscheide, hofft Schwipp, „dass uns möglichst viele Fans nach Sendenhorst begleiten“.

War dem scheidenden Coach eigentlich in vergangenen Spielzeiten schon klar, dass da ein besonders erlesener Jahrgang heranreift? „Würde ich nicht sagen. Natürlich haben wir früh erkannt, dass es ein paar echte Talente gibt. Aber dass die Elf eine so positive Entwicklung genommen hat, ist vor allem einem enormen Trainingsfleiß geschuldet.“

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