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Fußball: Frauen-Bezirksliga 4

Eine Demonstration des VfL

Herbern

Im Derby zwischen dem SV Herbern und dem VfL Senden begannen beide Halbzeiten mit einem Tor von SVH-Stürmerin Annika Vogel. Den Rest des Spiels wollen die Blau-Gelben sicherlich schnell wieder vergessen . . .

Von und

Eine Szene, sinnbildlich für die Partie: SVH-Spielerin Laura Kühnhenrich geht zu Boden, beobachtet von den Sendenerinnen Sarah Rosenberg (l.) und Vanessa Piepenbreier. Foto: Christian Besse

Das war unerwartet deutlich: Mit einem 7:2 (4:1)-Sieg im Bezirksliga-Derby beim SV Herbern haben sich die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Senden in die Winterpause verabschiedet.

Die Gäste kamen sofort gut in die Partie, mussten aber zunächst einen Rückschlag hinnehmen. In der sechsten Minute veredelte Annika Vogel gleich den ersten Angriff der Gastgeberinnen zur Führung der Schwarz-Gelben. Kirremachen ließen sich die VfL-Spielerinnen davon aber nicht. Zehn Minuten nach dem 1:0 überwand Linda Tenholt SVH-Keeperin Janine Dartmann mit einem sicheren Schuss ins lange Eck. Nur zwei Minuten später legte Hanan Das nach, wieder vier Minuten später Michelle Besler mit einem Kopfball am kurzen Pfosten.

1:3 aus SVH-Sicht nach kaum mehr als 20 Minuten – Herberns Keeper Sven Spigiel war fassungslos: „Das läuft ja wieder genauso wie in Unna“, schimpfte er am Seitenrand. Bei RWU hatten die Herbernerinnen nach 45 Minuten mit 0:4 zurückgelegen.

Und der VfL ließ nicht locker. Weiterhin spielte sich die Partie fast ausschließlich in der Hälfte der Gastgeberinnen ab. Sechs Minuten vor der Pause legte Das ihren zweiten Treffer nach – das 4:1 aus Gästesicht zur Pause war keineswegs unverdient.

Die zweite Hälfte begann wie die erste: Zuerst traf Annika Vogel für den SV Herbern (48.). Wer jedoch glaubte, das sei der Beginn einer erfolgreichen Aufholjagd, sah sich bald getäuscht. Zwar waren die Gastgeberinnen nun weitaus aggressiver und druckvoller und schnürten Senden in der ersten Viertelstunde in der eigenen Hälfte förmlich ein. VfL-Keeperin Verena Sprengart sorgte jedoch dafür, dass der Vorsprung ihres Teams auch in dieser Höhe hielt. Und nach 20 Minuten konnte sich die Elf von Annika Scheunemann nach und nach aus der gegnerischen Zange befreien und bekam wieder mehr Anteile am Spiel.

In der letzten Phase des Spiels bewies sie auch schnell wieder, dass sie an diesem Nachmittag weit effektiver war als der SVH: Besler legte das 5:2 nach (66.), und in der Schlussphase waren erneut Das (86.) und Tenholt erfolgreich (87.).

SVH: Dartmann – Drewa, Heitplatz, Vogel, Kühnhenrich, Pawlas, I. Jaspert, Große-Budde (28. Hannes), ­Streyl, ­Hohenhövel, L. Jaspert. VfL: Sprengart - Kunstleben, Böcker, Beck, Rosenberg - Piepenbreier, Schulz - Jaber (70. König), Besler, Das - Tenholt.

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