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Handball: Bezirksliga

Fans des ASV Senden 2 verärgert, HSG-Chef Gburek hält dagegen

Senden

Beim Bezirksliga-Derby zwischen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt und dem ASV Senden 2 mussten mehrere Gästefans unverrichteter Dinge die Heimfahrt antreten – und taten ihren Unmut im Netz kund.

-flo-

Im Handball geht es oft hoch her – manchmal schon vor der Halle. Foto: Foto: Klaus Meyer

Beide Seiten bemühten sich, kein weiteres Öl ins Feuer zu gießen. Den Vorfall müsse man „nicht zu hoch hängen“, findet Carsten Gburek, Abteilungsleiter der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Und der Fan-Beauftragte des ASV Senden, Thomas Czwalinna, betont, den ursprünglichen Post für die hauseigene App „abgemildert“ zu haben. Die hitzige Debatte in den sozialen Medien konnten beide aber nicht mehr ganz einfangen.

Was passiert war? Nach dem Bezirksliga-Derby zwischen der Spielgemeinschaft und der ASV-Reserve hatten sich die Sendener darüber beklagt, dass etwa zehn Fans unverrichteter Dinge die Heimfahrt antreten mussten. Pandemiebedingt durften nämlich nur sieben ASV-Anhänger in die Halle der Profilschule – „obwohl der Sendener Block fast völlig verwaist war“, so Czwallina, der sich zudem „im Vorfeld eine etwas bessere Kommunikation vonseiten der HSG“ gewünscht hätte.

Gburek hält dagegen: „Die Hygienekonzepte aller Vereine sind beim Handballkreis hinterlegt. 90 Menschen dürfen in unsere Halle, darunter 25 Gäste – inklusive Mannschaft.“ Regelrecht erzürnt hat den HSG-Chef der Satz auf der ASV-Facebook-Seite zum „äußerst fragwürdigen und unsinnigen Hygienekonzept“, das in Ascheberg gelte: „Da erübrigt sich jede Diskussion. Offenbar hat man in Senden nicht mitbekommen, dass wir inmitten einer Pandemie sind.“ Zudem sei ein HSG-Ordner übel beschimpft worden.

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