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Fußball: U 19-Bezirksliga

Fast immer knappe Ergebnisse – SV Herbern vs. VfL Senden

Herbern

Am Sonntag (27. Februar), 11 Uhr, hat der SV Herbern den VfL Senden zu Gast. Das Team aus der Stevergemeinde führt das Tableau an. Aber auch die Blau-Gelben sind noch in Schlagdistanz.

-flo-

Hat „null Kopfschmerzen“: SVH-Coach Philip Just. Will „jedes Spiel gewinnen“: VfL-Trainer Phillipp Roberg. Foto: floflo

Philip Just, Coach der U 19 des SV Herbern, und

Phillipp Roberg, der den Bezirksligarivalen VfL Senden anleitet, zählen zu der Sorte Mensch, die lösungsorientiert denkt. Dass bei den Blau-Gelben beim direkten Aufeinandertreffen am Sonntag (27. Februar), 11 Uhr, am Siepenweg zwei torgefährliche Leute, Jaime Borm (Arm gebrochen) und Luis Dombrowski (Knöchelprobleme), sowie der Sechser Felix Gabel fehlen und der VfL Senden gar auf fünf Leistungsträger (Schnapper Stefan Preis, Kapitän Alexander Wanstrath, Joris Rieger, Erik Kolke und Niklas Schulze Tomberge) verzichten muss, beschäftigt beide Trainer daher folgerichtig nur am Rande.

Will „jedes Spiel gewinnen“: VfL-Trainer Phillipp Roberg. Foto: Foto: flo

Just bereiten die Ausfälle „null Kopfzerbrechen“, weil das Aufgebot beim jüngsten 5:2-Erfolg in Gescher „ja auch schon reduziert war und wir trotzdem richtig gut Fußball gespielt haben“ Roberg verweist „auf unseren breiten Kader. Das Fehlen Einzelner konnten wir bislang gut kompensieren.“ Wie gut, belegt der Blick auf die Tabelle, in der der VfL (zwölf Spiele, 29 Punkte) ganz oben thront. Auch der SVH hat, als Fünfter (elf/21), noch Kontakt zu den besseren Plätzen.

Aufstieg nicht ausgeschlossen

Nicht schlecht dafür, dass beide Klubs vor der Spielzeit das Ziel ausgegeben hatten, möglichst wenig mit dem Abstieg zu tun zu haben. Wieso Greven 09 (zwölf/27), nach allgemeinem Dafürhalten erster Titelanwärter, schwächelt und plötzlich Wettringen (13/28) sowie Nottuln (13/26) in Schlagdistanz sind? Roberg setzt sich auch damit nur bedingt auseinander: „Wir sind Erster, wollen jedes Spiel gewinnen und schauen, was am Ende dabei rumkommt.“ Einen Aufstieg schließt der VfL-Coach, der im Sommer in den Seniorenbereich wechselt, explizit nicht aus – „wobei wir für die Landesliga ganz sicher zusätzliche externe Leute bräuchten“.

Vor allem bräuchte Senden dafür am Sonntag Zähler, idealerweise drei. Laut Roberg ein ambitioniertes Unterfangen: „Herbern ist taktisch exzellent geschult und sehr zweikampfstark. Zuletzt gab es in den Derbys fast immer knappe Ergebnisse.“ Just wiederum lobt „die extreme Kompaktheit“ des Gegners, erst neun Gegentore – Ligabestwert – sagten diesbezüglich alles. Zudem gelte es, Jermaine Jeyanthira keinen Moment aus den Augen zu lassen. Der VfL-Angreifer, in der Hinrunde lange außer Gefecht, traf an den beiden vergangenen Sonntagen jeweils dreifach.

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