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Handball: Kreisliga

Freude über das Remis bei Sparta Münster 2 größer als bei der HSG

Ascheberg

Es war ein ansehnliches Duell, jenes zwischen Sparta Münster 2 und der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Dass es beim 28:28 (13:14) keinen Sieger gab, ging einerseits in Ordnung, war aus Sicht der Spielgemeinschaft aber auch ein bisschen schade.

Florian Levenig

Traf fünf Mal das Tor der Münsteraner und war damit zweitbester HSG-Werfer: Marc Ziegelhöfer. Foto: flo

Auch wenn es ein immer enges Match war und die Punkteteilung insofern beinahe folgerichtig: Ein ganz kleines bisschen haderte Heinz Huhnhold, der neue Coach der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, nach dem Auftakt-28:28 (14:13) seiner Sieben bei Sparta Münster 2 dann doch mit dem Spielverlauf: „Die Spartaner haben sich jedenfalls über das Remis mehr gefreut als wir.“

Und wer wollte es den Münsteranern verdenken? Eine knappe Minute vor der Sirene lagen sie ja noch mit zwei Toren hinten. 30 Sekunden später – Sparta hatte in der Zwischenzeit zum 27:28 getroffen – musste Oliver Sevenich auf die Sünderbank, da er nach Ansicht der Unparteiischen die Kugel zu spät rausgerückt haben soll. Feldspieler Markus Hattrup stellte sich mutig ins Tor, konnte aber den späten Ausgleich (59:41) nicht verhindern. Mit der Schlusssirene bekam die Spielgemeinschaft dann einen Freiwurf zugesprochen, den Matthias Lohmann aber an den Innenpfosten setzte.

Klammere man die dramatische Endphase mal aus, war Huhnhold „durchaus zufrieden mit unserem Auftritt. Dafür, dass beide Teams 30 Wochen Corona-Pause hatten, war das eine sehr ansehnliche Kreisliga-Partie.“ Nicht nur hätten seine Mannen hinten kämpferisch überzeugt, „auch die Angriffe haben wir meist geduldig zu Ende gespielt“. HSG-Tore: Lohmann (12/3), Zartner (5), Ziegelhöfer (5). H. Kurzhals (3), J. Kurzhals (1), Mersmann (1), Reining (1).

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