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Handball: Bezirksliga 2

„Gar nicht schlecht für einen Aufsteiger“ – Huhnhold-Zwischenbilanz

Ascheberg

Insgesamt ist Heinz Huhnhold mit dem bisherigen Abschneiden seines Teams in der neuen Spielklasse einverstanden. Nur an einem Hinrunden-Ergebnis hatte Coach der HSG Ascheberg/Drensteinfurt zu knabbern.

-mkl-

Tabellenfünfter nach der Foto: sibe

Die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt pausieren momentan – auch mit dem Training. Wie lange, ist angesichts der sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante fraglich. Immerhin konnte das Team in der Bezirksliga 2 die Hinserie beenden – als Tabellenfünfter. Im Interview mit unserem Mitarbeiter Matthias Kleineidam zieht HSG-Trainer Heinz Huhnhold, 54 Jahre, aus Hamm, Zwischenbilanz.

Sieben Spiele, drei Siege: Zu wenig oder zufriedenstellend?

Huhnhold: Für einen Aufsteiger gar nicht mal so schlecht, würde ich sagen. Wir haben den damaligen Tabellenersten ASV Senden 2 geschlagen und auch den BSV Roxel, was so nicht vorhersehbar war, da das eine spielstarke Mannschaft ist. Kinderhaus 2 muss man schlagen.

Welches Spiel war das bestes, welches bleibt Ihnen negativ in Erinnerung?

Huhnhold: Das 29:27 gegen Roxel war schon klasse, weil wir 15 Minuten vor dem Ende noch deutlich hinten lagen. Das war ein richtig gutes Bezirksligaspiel. Enttäuschend war das Heimspiel gegen Gremmendorf/Angelmodde. Da hatten wir fest mit einem Sieg gerechnet, haben aber nicht das auf die Platte gebracht, was wir können.

Welche Mannschaft ist die stärkste: Eintracht Coesfeld oder Preußen/Borussia Münster?

Huhnhold: Die Coesfelder zeigen ganz einfach, dass sie aufsteigen wollen. Preußen/Borussia ist unbequem zu spielen. Und Senden finde ich immer noch sehr stark, obwohl das Team zuletzt drei Spiele verloren hat. Der ASV ist für mich immer noch Mitfavorit. Diese drei Mannschaften und Telgte werden die drei Plätze für die Aufstiegsrunde ausspielen.

Trainieren Sie durch?

Huhnhold: Wir haben Mitte Dezember die letzte Einheit absolviert und wollen Dienstag wieder anfangen.

Hatten die HSG in dieser Saison einen Corona-Fall in ihren Reihen?

Huhnhold: Ja, wir hatten zwei Infizierte. Beide sind geimpft, beide hatten keinen schlimmen Verlauf. Es gibt bei uns auch welche, die aufgrund der Corona-Lage erst mal mit dem Training ausgesetzt haben. Das finde ich in Ordnung.

Für den 23. Januar ist die Partie der HSG Ascheberg/Drensteinfurt gegen den punktlosen Tabellenletzten Westfalia Kinderhaus 2 angesetzt. Glauben Sie, dass es dann weitergeht?

Huhnhold: Wir müssen ganz einfach abwarten. Es bringt ja nichts, jetzt darüber zu spekulieren.

Was ist mit den drei Nachholspielen gegen Telgte 2, Gremmendorf/Angelmodde und Roxel?

Huhnhold: Die sind noch nicht neu angesetzt und werden vor dem ersten regulären Spiel nicht stattfinden. Du brauchst ja erst mal eine gewisse Zeit, um dich vorzubereiten.

Ascheberg ist Tabellenfünfter. Welche Platzierung ist möglich?

Huhnhold: Wir haben uns kein großes Ziel gesetzt, wollen einfach gut mitspielen. Wenn wir uns für die Aufstiegsrunde qualifizieren sollten, brauchen wir uns um den Klassenerhalt in der Bezirksliga keine Sorgen mehr zu machen. Ansonsten müssen wir gucken, dass wir, so gut es geht, Punkte sammeln.

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