Fußball: Westfalenpokal

Haarige Angelegenheit in Dornberg – SV Herbern eine Runde weiter

Herbern

Der SV Herbern hat sich beim TuS Dornberg erst nach Elfmeterschießen mit 6:4 (2:2, 2:1) durchgesetzt. Dabei hätte es so ein entspannter Samstagabend werden können.

Florian Levenig

Erzielte das erste Tor am Samstagabend in Dornberg: SVH-Neuzugang Philip Just. Foto: flo

In einem K.o.-Spiel zählt vor allem das Weiterkommen. Insofern hätte der SV Herbern, der sich am Samstagabend in Westfalenpokalrunde eins bei Bezirksligist TuS Dornberg mit 6:4 (2:2, 2:1) nach Elfmeterschießen durchsetzte, alles richtig gemacht. Weil laut Holger Möllers aber auch dieses erste Pflichtspiel noch der Vorbereitung diente, fand der Coach des hiesigen Landesligisten durchaus kritische Worte: „Wir haben es in der ersten Hälfte, als wir klar überlegen waren, versäumt, mehr Tore zu schießen.“ Und wie das dann so sei im Fußball: „Dornberg, das bis dahin praktisch nicht stattfand, macht mit dem Halbzeitpfiff das 1:2, investiert plötzlich mehr und kommt sogar zum Ausgleich.“

Brasilianer überraschend in der Startelf

Beide Male hieß der Schütze Andreas Janzen. Für den SVH hatten zuvor Philip Just – einer von sechs Neuzugängen in der Startelf – nach Sebastian Schüttes Pfosten-Freistoß abgestaubt und Whitson Nico Plechatys Zuspiel verwertet. Den Brasilianer (mit neuer Frisur), gerade aus der Heimat zurück, hatte Möllers aufgeboten, „um mir ein Bild zu machen, wie weit er körperlich schon ist“. Das Fazit des Trainers: „Whitson muss noch viel tun“ (an der Fitness, nicht an der Frisur). Matchwinner war Jens Haarseim, der Herberns angeschlagene Nummer eins Sven Freitag exzellent vertrat und zwei Elfer parierte. Für die Gäste trafen vom Punkt Airton, Dennis Idczak, Philipp Dubicki und Jan Hoenhorst.

SVH: Haarseim – Dubicki, Idczak, Just – Plechaty (70. Hoenhorst), Airton, Breloh, Schütte (80. Sobbe) – Lünemann, Whitson (55. Amoev), Scholtysik (70. Richter). Tore: 0:1 Just (19.), 0:2 Whitson (35.), 1;2/2:2 Janzen (45.+1/57.).

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