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Handball: Aufstieg

HSG Ascheberg/Drensteinfurt kehrt in die Bezirksliga zurück

Ascheberg

Dass plötzlich die Ibbenbürener Spielvereinigung und nicht das eigene Team aufsteigen sollte, hatte im Lager der HSG Ascheberg/Drensteinfurt für Verdruss gesorgt. Doch am Freitagmittag kam die erlösende Nachricht: Die Sieben von Heinz Huhnhold ist wieder Bezirksligist.

Von Florian Levenig

Auf dem Sprung: Finn Risthaus und die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt steigen in die Bezirksliga auf. Foto: Kay Siemund

Möglich, dass die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt nach dem Freitagstraining ein Bierchen mehr getrunken haben. Oder eine Pulle Sekt geköpft. Denn seit gestern ist es offiziell: Die Spielgemeinschaft kehrt nach vierjähriger Abwesenheit in die Bezirksliga zurück. „Wow“, entfuhr es Heinz Huhnhold, als die WN dem Coach die frohe Kunde übermittelte. Kurz zuvor hatte Nils Vorndieck, Sportkoordinator der Ibbenbürener Spielvereinigung, auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt, dass die ISV, die aufgrund der Quotientenregel das erste Zugriffsrecht auf den einen freien Platz in der nächsthöheren Liga gehabt hätte, freiwillig verzichtet: „Von unseren Leistungsträgern treten ein, zwei nach dem Sommer kürzer. Und unseren Nachwuchs wollen wir nicht verheizen. Deshalb lassen wir uns lieber noch ein Jahr Zeit – und wünschen der HSG alles Gute in der Bezirksliga.“

Die Ascheberger hatten bereits kundgetan, dass sie dankend zugreifen, falls die Ibbenbürener, wie nun geschehen, von ihrem Aufstiegsrecht keinen Gebrauch machen. Nachvollziehbar also, dass der HSG-Trainer „total happy“ ist, „dass das jetzt doch noch klappt, nachdem die Mannschaft 2020 so knapp gescheitert war“.

Die vorvergangene Spielzeit, in der der Coach noch Volker Hollenberg hieß, habe schließlich gezeigt, dass Ascheberg/Drensteinfurt konkurrenzfähig und, insbesondere daheim, fast schon zu gut für die Kreisliga sei. Ob jetzt seine Sieben im Sommer personell nachlegen müsse? „Wir würden sicher keinen wegjagen, der sich uns anschließen will und die entsprechende Qualität mitbringt. Aber ich denke, wir sind auch so ganz gut aufgestellt.“

Aufstiegsprämie? Unbedingt!

18 Mann umfasst momentan der Kader des Aufsteigers, gleich mehrere Spieler aus der eigenen Jugend verstärken künftig die erste Mannschaft. Wichtig wäre laut Huhnhold nur, dass die HSG von weiterem Verletzungspech verschont bleibt. Derzeit ist die Nummer eins, Oliver Sevenich, außer Gefecht, davor hatte es Philipp Lohmann, den jüngeren Bruder von Rückraum-Shooter Matthias Lohmann, erwischt.

Bleibt nur die Frage, ob der Ex-Coach eine Aufstiegsprämie einfordert (Grundlage zur Berechnung des Punktequotienten war die Saison 2019/20). „Unbedingt“, lacht Hollenberg, der sich mit seinen ehemaligen Schützlingen freut. Das schreie ja förmlich nach einem Vorbereitungsspiel zwischen der HSG und seinem aktuellen Team, dem Landesligisten TV Kattenvenne.

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