1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ascheberg
  6. >
  7. HSG Ascheberg/Drensteinfurt zieht ASV Senden 2 den Zahn

  8. >

Handball: Bezirksliga

HSG Ascheberg/Drensteinfurt zieht ASV Senden 2 den Zahn

Ascheberg

Es bleibt dabei: Der ASV Senden 2 kann auswärts bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt nicht gewinnen. Deren Coach Heinz Huhnhold plant nach dem 28:24 (13:12)-Derbysieg gleich den nächsten Coup.

-flo-

Mit Abstand erfolgreichster Werfer im Derby war HSG-Rückraummann Finn Risthaus (l.). Foto: sibe

Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt hat das prestigeträchtige Derby gegen den ASV Senden 2 mit 28:24 (13:12) gewonnen, dem entthronten Spitzenreiter die erste Saisonniederlage beigebracht und selbst nach der deutlichen Pleite bei Preußen/Borussia Münster eindrucksvoll zurück in die Spur gefunden.

HSG-Coach Heinz Huhnhold sprach von einem „richtig guten Bezirksliga-Handballspiel“, in dem die Besucher anfangs zeigten, warum mit ihnen mit Blick auf die Meisterrunde unbedingt zu rechnen ist. Die Sieben von Alex Seitz agierte mit Tempo, brachte die Bälle – auch ohne Harz – gut an den Mann und führte schnell mit drei, vier Toren Abstand (8:12/21.). „In der Phase haben die Jungs das umgesetzt, was wir vorher besprochen hatten – danach leider nicht mehr“, so der ASV 2-Coach nach der Partie.

Anders die Hausherren: „Auf die für uns ungewohnte 3:2:1-Deckung des Gegners mussten wir uns erst einstellen. Das erfordert viel Laufbereitschaft und eine hohe Passsicherheit – was von Minute zu Minute besser geklappt hat“, fand der Trainer der Spielgemeinschaft. Dank eines 5:0-Zwischenspurts lag seine Mannschaft bereits beim Seitenwechsel vorn.

Lohmann sieht Rot

Der Ligaprimus ließ jedoch nicht locker. Eine Schlüsselszene knapp 20 Minuten vor dem Ende: HSG-Shooter Matthias Lohmann sah beim Stand von 17:17 nach der dritten Hinausstellung Rot. Doch Senden nutzte weder den fälligen Strafwurf noch die anschließende Überzahl. HSG-Keeper Oliver Sevenich leistete im Verbund mit seinen Vorderleuten ganze Arbeit – und vorne traf Ascheberg/Drensteinfurts Halblinker Finn Risthaus (11/2) weiter nach Belieben.

Am kommenden Samstag, 19 Uhr, will die HSG, auswärts, auch den neuen Spitzenreiter Eintracht Coesfeld ärgern. „Wir wissen ja jetzt, wie‘s geht“, flachst Huhnhold. Tags darauf, 18 Uhr, hat Senden 2 Preußen/Borussia Münster zu Gast.

Knappe Niederlage

Startseite
ANZEIGE