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Handball: Münsterlandliga

HSG-Coach Jörg Kriens: „Tolle Reaktion des Teams“

Ascheberg/Drensteinfurt

Laune und Trainingsbeteiligung bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt waren in den vergangenen Wochen eher so mittel. Seit Freitagabend ist die Stimmung wieder deutlich besser. Und: Eine wahre Klublegende ist zurück.

-flo-

Helfer in der Not: Alex Kramm (r.). Foto: chh

„Eine bessere Reaktion aus der Mannschaft heraus“, sagt Jörg Kriens, der Coach der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, „hätte es ja gar nicht geben können.“ Waren Laune und Trainingsbeteiligung beim hiesigen Neu-Münsterlandligisten in den vergangenen Wochen eher so mittel, habe man am Freitagabend, als Sportler und Funktionäre in erfreulich großer Zahl zusammenkamen, um die Lage zu bewerten, wieder etwas von der Aufbruchstimmung gespürt, die im Frühjahr, unmittelbar nach dem Aufstieg, herrschte.

Vorher hatten bereits zwei Altgediente der Spielgemeinschaft, Thorsten Zartner und Oliver Sevenich, den WN gegenüber erklärt, dass am Sonntag gegen die SG Sendenhorst „auf jeden Fall“ gespielt werde. Zwar stehen, wie berichtet, momentan mehrere Leistungsträger nicht zur Verfügung. Dafür war vorgestern mit Alex Kramm eine wahre HSG-Legende vor Ort. Der ist Coach des Ligarivalen Sparta Münster, soll aber dem Verein, dem er mehr als drei Jahrzehnte angehörte, als Spieler helfen, wann immer es seine Zeit erlaubt.

Was bleibt, ist die sportliche Herkulesaufgabe. Daher, so HSG-Chef Carsten Gburek, „werden Trainer, Vorstand und Mannschaft die Lage in einigen Wochen gegebenenfalls neu bewerten“. Vom Tisch ist demnach fürs Erste eine Kooperation mit dem Klassenkonkurrenten SVSW Havixbeck (WN, 2. September).

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