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Reitverein Ascheberg erhält Sondererlaubnis

Hürden fürs Frühlings-Turnier genommen

Ascheberg

Das Land hat den Parcours für das traditionelle Frühlings-Dressur- und Springreitturnier des Reitvereins St. Hubertus Ascheberg freigegeben. Am 29. Mai (Samstag) dürfen allerdings nur Erwachsene ab 21 Jahre starten. Auch einige Zuschauer sind zugelassen.

Die Hürden für das Ascheberger Reitturnier sind genommen: Im Rahmen der Modellregion des Kreises Coesfeld hat das Land eine Sondererlaubnis für die Durchführung erteilt. Foto: flo

Groß war die Erleichterung bei Georg Freisfeld, erster Beisitzer des Reitvereins (RV) St. Hubertus Ascheberg: Der RV darf sein traditionelles Frühlings-Dressur- und Springreitturnier am Samstag (29. Mai) durchführen. „Wir sind überglücklich“, sagt Freisfeld, der von einem „Meilenstein“ spricht.

Die Zusage für das Amateur-Turnier, bei dem sich rund 250 Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden in acht Kategorien nach Monaten der Wettkampf-Abstinenz wieder miteinander messen dürfen, sei erst am Dienstagabend vom Land gekommen. „Die Planungen laufen allerdings schon seit vier Wochen“, sagt Freisfeld. Auf Verdacht sei man davon ausgegangen, dass es klappt.

Corona-Test für Zuschauer und Teilnehmer zwingend

Eigentlich sind Wettbewerbe laut der aktuellen Corona-Schutzverordnung nur im Profibereich erlaubt – doch im Rahmen der Modellregion des Kreises hat das Land NRW dem Reitverein eine Sondererlaubnis erteilt. Bedingung: „Jeder der auf die Anlage will, egal ob Sportler oder Zuschauer, benötigt einen negativen Corona-Test“, erläutert Freisfeld. Eine Auswertung soll später zeigen, ob es vermehrt Infektionen gab, oder ob solche Veranstaltungen ohne großes Risiko durchgeführt werden können. Als Zuschauer sind allerdings nur Sponsoren und Vereinsmitglieder zugelassen.

Und es gibt eine weitere Einschränkung: „Das Starterfeld ist auf 21 Jahre begrenzt“. Der Verein habe sich bewusst dafür entschieden, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance auf das Amateur-Turnier zu geben. „Der Fokus liegt auf dem Sport, es wird kein großes Fest wie sonst“, so Freisfeld.

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