1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ascheberg
  6. >
  7. Impfzentrum statt Heimspielstätte – HSG setzt aus

  8. >

Handball: Zwangspause

Impfzentrum statt Heimspielstätte – HSG setzt aus

Ascheberg

Der Betrieb bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt ruht weitestgehend, Mit der Pandemie hat das nur bedingt zu tun.

-flo-

Am 19. Dezember hätte das Top-Spiel in der A-Jugend-Münsterlandliga zwischen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt (hier: Johannes Blasig) und Sparta Münster steigen sollen. Daraus wird nun nichts. Foto: Kay Siemund

Der Handballkreis Münsterland hat seinen Vereinen freigestellt, ob sie bis zum Jahresende noch auf der Platte stehen wollen oder, coronabedingt, eben nicht. Final entschieden sei die Sache bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt laut Carsten Gburek nicht – obschon die Partie der Bezirksliga-Männer in Roxel, aus Angst vor dem Virus, gecancelt wurde. „Wir horchen in den kommenden Tagen bei allen Teams nach, ob der Wunsch besteht, vor Weihnachten weitere Partien auszutragen“, so der Chef der Spielgemeinschaft.

Drei Auswärtsspiele am Wochenende

Am Wochenende etwa waren die zweite Mannschaft (Kreisklasse) und zwei Nachwuchs-Teams der HSG im Einsatz. Und zwar allesamt in der Fremde. Dass der Ball daheim am Samstag und Sonntag nicht rollte, hat nur mittelbar mit der Pandemie zu tun, wie Gburek weiter ausführt: „In der Profilschule hat bekanntlich das Impfzentrum seine Arbeit aufgenommen. Und in die Dreingauhalle können wir aktuelle nicht ausweichen, weil es dort ein Problem mit der Bodenbeschaffenheit gibt.“

Somit ist auch der Trainingsbetrieb arg eingeschränkt. Und sollten an den kommenden beiden Wochenenden überhaupt noch Partien angesetzt werden, dann höchstens auswärts. Wobei nach Einschätzung von Karl-Heinz Welzel „so gut wie gar nichts mehr stattfindet“. Der HSG-Spielleiter hält es für „absolut richtig, dass in der Halle geimpft wird“, hätte sich aber „gewünscht, dass der Kreis einen Cut bis zum Jahresende macht und diese Entscheidung nicht auf die Klubs abwälzt. Uns hätte das eine Menge an Schreibarbeit und noch viel mehr Telefonate erspart.“

Startseite
ANZEIGE