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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

Jung, flexibel, gut ausgebildet – vier Neue für Davaria Davensberg

Davensberg

Nur wenige Tage nach dem künftigen Coach, David Wendel, hat Davaria Davensberg die ersten vier Neuzugänge für die kommende Spielzeit präsentiert – darunter der „absolute Wunschspieler“ des Trainers in spe.

Von Florian Levenig

Robin Schmidt ist David Wendels „absoluter Wunschspieler“. Foto: Davaria

Das ging flott. Kaum hat Davaria Davensbergs sportlicher Leiter Tino Grote den neuen Coach, David Wendel, präsentiert (WN, 6. April), da sind auch schon die ersten Neuzugänge fix, vier an der Zahl. Und weil bei den hiesigen A-Liga-Fußballern die Arbeit brav geteilt wird, zogen Trainer und Sportchef je zwei Spieler an Land.

Für den Königstransfer ist Wendel verantwortlich: „Robin Schmidt war mein absoluter Wunschspieler. Dadurch, dass er trotz seiner 22 Jahren bereits in der Bezirksliga Stammspieler war, bringt er nicht nur Qualität in der Breite, sondern auch in der Kaderspitze mit. Er ist sowohl ein Kandidat für die Offensive als auch für die Hintermannschaft. Zudem passt Robin als junger Mann perfekt in unser Profil.“ Bei der Hammer SpVg 2 kickten Wendel und Schmidt Seite an Seite.

Felix Becker (vereinslos) kennt der künftige Davaria-Coach aus der gemeinsamen Zeit beim SVE Heessen: „Felix hat auf den defensiven Außenbahnen sowie auf der Sechs seine Stärken. Sobald er wieder bei 100 Prozent ist, wird er, davon bin ich überzeugt, eine gute Rolle in unserem Aufgebot spielen.“

Zwei gebürtige Davensberger

Die beiden übrigen Transfers gehen auf Grotes Konto und sind als Teil der neuen Philosophie im Waldstadion zu verstehen: Spieler mit einer Davensberger Vergangenheit an den Verein zu binden, namentlich Jan Hanschmann (aktuell BW Ottmarsbocholt) und Jannik Melzer. „Zu Jan und Jannik kann ich sportlich wenig sagen, jedoch vertraue ich da voll und ganz auf das Fachwissen von ,Molo‘, dass die beiden Jungs ebenfalls eine Verstärkung sind. Bei einem persönlichen Gespräch war jedenfalls relativ schnell klar, dass wir menschlich auf einer Wellenlänge sind. Darauf legen wir ebenso großen Wert wie auf die fußballerischen Fähigkeiten unserer Leute.“

„Jan ist Stürmer und hat in Otti schon in der Ersten gespielt. Zuletzt war er meist für die BWO-Reserve am Ball, was ihm nicht ganz so zugesagt hat. Jannik hatte nach seiner Jugendzeit bei uns eine längere Pause eingelegt. Man kann ihn ziemlich flexibel einsetzen. Natürlich fehlt ihm nach der Auszeit was. Aber er hat Bock und will sich der Aufgabe stellen, das gefällt mir. Das Kicken wird er eh nicht verlernt haben“, glaubt Grote. Weitere Zugänge wolle der Klub bereits in der kommenden Woche präsentieren.

Interview

Den künftigen Coach der Davaria findet auch fussball.de so spannend, dass das Branchenportal David Wendel zu einem ausführlichen Interview bat (Überschrift: „Rekordverdächtig – jüngster Kreisliga-Trainer in Deutschland?“). Darin erzählt Wendel, 23, dass er binnen zehn Jahren einen Oberligisten anleiten wolle. Als Vorbilder nennt der baldige Davensberger Jürgen Klopp und Thomas Tuchel.