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Fußball: Landesliga 4

Karriereende mit 22 – Philip Just hört auf

Herbern

Philip Justs Fußballerlaufbahn ist vorbei, kaum dass sie begonnen hat. Gibt Schlimmeres, findet der junge Mann, der sich fortan ganz aufs Coachen konzentriert. Nur eine Sache werde er vermissen, so der Linksverteidiger des SV Herbern.

-flo-

Künftig „nur“ noch Trainer in Herbern: Philip Just. Foto: flo

Auf den Rasen kehrt Philip Just nicht mehr zurück. Das bestätigte der U 19-Coach des SV Herbern den WN am Rande des Bezirksliga-Derbys: „Wäre ich Profi-Fußballer, könne man über eine OP nachdenken, haben mir die Ärzte gesagt.“ So aber: Karriereende wegen eines chronischen Hüftleidens. Mit 22. Puh.

Ob er die Nachricht schon verdaut habe? „Doch. Dadurch, dass ich so lange raus bin, hatte ich genug Zeit, mich damit abzufinden.“ Im Oktober 2020, vor dem zweiten Lockdown, stand Just das letzte Mal im Aufgebot des hiesigen Senioren-Landesligisten. Wird er nichts vermissen? „Höchstens die Duelle mit dem Werner SC. Da hinter der Bande stehen zu müssen, tut schon weh“, gesteht der Ascheberger, der zunächst beim SVH ausgebildet wurde, ehe er in die Stevergemeinde wechselte. 2019 dann, nach dem ersten Senioren-Jahr, die Rückkehr an die Werner Straße. Hier wie dort war der Linksverteidiger stets gesetzt.

Der Mann, über den Ex-VfL-Coach André Bertelsbeck gesagt hat, er „denkt und spielt wie ein Trainer“, konzentriert sich also auf den Job an der Seitenlinie. Senden hätte ihn gern für die künftige Landesliga-U 19 verpflichtet, schon bei der Neubesetzung des Cheftrainerpostens bei den SVH-Senioren war Just ein Kandidat. Für den Moment fühle er sich aber ganz wohl bei der A-Jugend des SVH, die er auch 2022/23 coachen wird.

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