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Fußball: Kreisliga B 3 Münster

Kleine Planänderung – Davaria Davensberg rüstet auf

Davensberg

Der SV Davaria Davensberg liegt nach der Hinrunde als Vierter in Lauerstellung. Sogar die umgehende Rückkehr ins Kreisoberhaus scheint möglich. Dafür haben sie beim SVD in der Winterpause eigens den Kader aufgemöbelt.

Zählte in Ascheberg zu den wenigen positiven Erscheinungen beim unterm Strich chancenlosen B-Ligisten Davaria Davensberg: Neuzugang Foto: flo

2023 Rang vier hinter den Top-Teams Südkirchen, Senden 2 und Nordkirchen 2, im Jahr drauf dann die Rückkehr ins Kreisoberhaus ins Visier nehmen: So hatten sie das formuliert bei ihrem Amtsantritt im Sommer, die beiden spielenden Trainer des B-Ligisten SV Davaria Davensberg, Mirhat und Rojhat Atalan. Kleine Planänderung: Wieso ein Jahr länger warten als nötig?

„Wir haben ja in der Hinrunde gesehen, dass wir konkurrenzfähig sind“, hat Mirhat Atalan den WN am Rande des Davertpokals erzählt. Da wäre es, findet der Coach, doch beinahe fahrlässig, die Möglichkeit, schon nach einer Spielzeit in die Kreisliga A aufzusteigen, ungenutzt verstreichen zu lassen. Zumal der am Ende Zweitplatzierte womöglich eine Relegationsrunde bestreitet.

Die Davaren sind aktuell mit 31 Punkten Vierter, haben aber noch das Nachholspiel gegen Südkirchen in der Hinterhand. Ein Sieg, und Davensberg wäre bis auf einen Zähler an Süd- und Nordkirchen (je 35 Punkte) dran. Nur die Landesligareserve des VfL Senden (38) ist ein kleines Stück enteilt und für SVD-Geschäftsführer Uwe Eickholt „nach wie vor erster Titelanwärter. Senden spielt den besten Ball in der Liga. Trotzdem denke ich, dass wir im Rückspiel, auf Naturrasen, eine Chance gegen den VfL haben.“

Vier bis fünf Neuzugänge

Was also tun, um zusätzlichen Druck auf die großen Drei vor dem Re-Start am 26. Februar auszuüben? Man möbelt im Winter den Kader auf. Bis zu fünf zusätzliche Spieler sollen es in der Rückrunde im Waldstadion richten. Zwei aus dem Quintett, Innenverteidiger Tom Altehenger und Ismael-Jannick Chanou, standen bereits am Samstag, beim Davertpokal auf der Platte. Letzterer – leichtfüßig, technisch beschlagen, abschlussstark – zählte neben Kapitän Dennis Kreuzberg zu den wenigen positiven Erscheinungen beim ansonsten ziemlich chancenlosen Rekordsieger. Chanou ist der Bruder von Jeremy-Jamal Mustapha, der bereits im Dezember sein Debüt am Rinkeroder Weg gegeben hatte. Zuletzt stand er im Aufgebot des A-Ligisten TuS Hiltrup 2.

Gleiches gilt für Philipp Dohmen, den Torhüter haben die Davaren als Back-up für Andreas Stilling geholt. Altehenger kommt aus der Drittvertretung der Südstädter, für die auch Sebastian Markmann in der Hinrunde aktiv war. Der Mann mit Westfalenligavergangenheit traf im ersten Saisonteil 19 Mal für den Klassenkonkurrenten der Davensberger. Allerdings müssen abgebender und aufnehmender Klub laut Eickholt noch Einigkeit über die Höhe der Ablöse erzielen. Neuzugang Nummer fünf ist ein alter Bekannter: Lukas Bruck. Der Ur-Davare hatte sich im Sommer dem Ortsnachbarn BW Ottmarsbocholt angeschlossen, berufsbedingt aber bis zur Winterpause ausgesetzt. Jetzt ist der Rechtsverteidiger zurück beim SVD.

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