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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

„Kontinuität reinbringen“ – Trainer des TuS Ascheberg bleiben

Ascheberg

Marcel Bonnekoh und sein Co-Trainer Oliver Glanemann bleiben über das Saisonende hinaus Trainer des TuS Ascheberg. Entsprechende Signale hätten auch die Spieler gesendet, heißt es.

-flo-

Hat weiter sportlich das Sagen beim hiesigen A-Ligisten: Marcel Bonnekoh. Der TuS-Coach ist im Sommer aus Drensteinfurt gekommen, wo er mehrere Jahre Oliver Logermann assistiert hatte. Foto: flo

Dass der TuS Ascheberg die beiden letzten Partien vor der Winterpause gewonnen hat, dürfte die Gespräche über eine etwaige Vertragsverlängerung mit den Trainern noch ein bisschen angenehmer gemacht haben. Ausschlaggebend waren sie laut Oliver Gellenbeck nicht: „Wir sind überzeugt von der Arbeit, die Marcel Bonnekoh und sein Co-Trainer Oliver Glanemann machen. Und wir wollen Kontinuität auf dieser Position reinbringen“, so der sportliche Leiter des hiesigen Fußball-A-Ligisten. Deshalb die Entscheidung, in der bewährten Konstellation über das Saisonende hinaus weiterzumachen – selbst im Falle eines Abstiegs: „Wir wollen die Klasse halten, keine Frage. Und das Team ist aus meiner Sicht konkurrenzfähig. Aber wir sind auch nicht blauäugig.“ 20, 21 Punkte werde man schon brauchen, um am Ende über dem Strich zu stehen. 13 sind es aktuell, nach 13 von 22 Begegnungen – es dürften gern ein paar mehr sein, aber das könne man schlecht dem Trainerduo anlasten, betont Gellenbeck: „Wir hatten einfach unfassbares Verletzungspech.“

Mannschaftsrat einverstanden

Langfristiges Ziel, über die Spielzeit hinaus: „Die interessanten taktischen Ideen, die Marcel und Oliver voranbringen, mit der TuS-DNA in Einklang zu bringen.“ Gerade der erlösende Derbysieg in Herbern habe doch gezeigt, dass es ohne Kratzen und Beißen nicht immer gehe – so berechtigt wie nachvollziehbar das Vorhaben der beiden Coaches sei, einen attraktive(re)n Spielstil zu etablieren.

Vor der Entscheidung, mit Bonnekoh und Glanemann zu verlängern, habe man bewusst auch den Mannschaftsrat angehört, so der sportliche Leiter – „und da haben wir in Bezug auf die beiden eindeutig positive Signale vernommen“. In der ersten Januarwoche folgen die Gespräche mit den Aktiven. Größere Verwerfungen im Kader seien ebenfalls nicht zu erwarten: „Vielleicht hören ein, zwei Ü30-Leute auf, dafür kommen vier, fünf A-Jugendliche hoch.“

Erhalten bleibt dem TuS auch Felix Kaupa, der zur Zufriedenheit der Verantwortlichen die zweite Mannschaft (Kreisliga C) anleitet und dies auch 2022/23 tun soll. Mittelfristiges Ziel ist laut Gellenbeck die Rückkehr in die B-Liga.

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