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Fußball: Landesliga 4

Land in Sicht – Starker SV Herbern macht TuS nass

Herbern/Altenberge

Der SV Herbern ist gut ins neue Jahr gekommen. Beim TuS Altenberge setzte sich die Elf von Benjamin Siegert mit 3:0 (1:0) durch. Auch wenn Julian Trapp an zwei Toren beteiligt war: Noch wichtiger sei etwas anderes gewesen, so der SVH-Coach.

Von Florian Levenig

Traf vom Punkt, bereitete das 0:2 vor und war an etlichen Offensivaktionen der Besucher beteiligt: Julian Trapp (l.).

Von wegen Kaltstart: Der SV Herbern lief im ersten Spiel nach der Winterpause phasenweise richtig heiß. Beim mitgefährdeten TuS Altenberge gewann der hiesige Fußball-Landesligist nach einer über weite Strecken starken Vorstellung – auch in dieser Höhe verdient – mit 3:0 (1:0).

Bereits in Hälfte eins waren es die Blau-Gelben, die der Partie den Stempel aufdrückten. Die erste Chance vergab Julian Trapp, von dem später noch die Rede sein wird (5.). Wenig später lief Daniel Krüger allein aufs TuS-Gehäuse zu, wurde dabei aber – möglicherweise regelwidrig – in der Box gestoppt. Luis Krampe hatte Chance Nummer drei, die aber Altenberges Keeper Jan Winter vereitelte.

Auf der Gegenseite retteten SVH-Schnapper Philipp Sandhowe und Abwehrmann Luca Dombrowski je ein Mal in höchster Not. So schepperte es erst in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs: Winter hatte Krüger im Sechzehner zu Fall gebracht, Trapp traf mit Schmackes vom Punkt.

SVH bleibt am Drücker

Auch nach dem Wechsel blieb Herbern am Drücker: Einen Schuss des auffälligen Trapp ließ der TuS-Torwart abprallen, Basti Schütte hatte wenig Mühe, zum 0:2 einzuschieben (46.) – Saisontreffer Nummer sieben für den Mittelfeldmann, der damit in der teaminternen Torjägerwertung zu Robin Schwick aufschloss. Und wieder nur vier Minuten später die Entscheidung: Luis Krampe beförderte den Ball ins Zentrum, Krüger vollendete – das 0:3.

Die Elf von Benjamin Siegert blieb auch danach am Drücker, drosselte aber zum Ende hin das Tempo, da sich der TuS längst in sein Schicksal gefügt hatte. Herbern zog damit nach Punkten mit dem gestrigen Gegner (beide 20) gleich und sieht – dem anhaltenden Niederschlag in Altenberge zum Trotz – wieder Land.

Entsprechend zufrieden war der Coach: „Zwar müssen wir zur Pause höher führen. Da wird einem Trainer dann doch ein bisschen mulmig. Altenberge kann ja ebenfalls einen guten Ball spielen. Der Unterschied zum TuS war, dass wir mannschaftlich geschlossener aufgetreten sind. Das war eine prima Leistung des ganzen Teams, aus dem ich keinen hervorheben mag.“

SVH: Sandhowe – Schett, Dombrowski, Schulte, Bröer – Krampe (81. Schmitt), Steinkamp, S. Schütte (85. Närdemann), Sobbe (73. Schwick) – Trapp, Krüger (66. Scholtysik). Tore: 0:1 Trapp (45./FE), 0:2 S. Schütte (48.), 0:3 Krüger (52.).

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