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Fußball: SVH-Coach setzt auf Intensität und Wettbewerb

Null Freifahrtscheine

Herbern

Der SV Herbern hat am Sonntag offiziell seinen Kader für die kommende Spielzeit vorgestellt. Das Aufgebot umfasst aktuell 29 Mann, wird aber bis zum Saisonstart noch verkleinert. Treffen könne es jeden, mahnt Coach Benjamin Siegert.

Von Florian Levenig

Die Neuen beim SVH und ihr künftiger Trainer: Daniel Krüger (h.v.l.), Philipp Sandhowe, Thomas Eroglu, Benjamin Siegert; Joshua Harhoff (v.v.l.), Fynn Rottmann und Marc Alexander Steinkamp. Tim Bröer, Tom Schütte und Philo Gremme fehlen. Foto: flo

29 Spieler umfasst aktuell das Aufgebot des Fußball-Landesligisten SV Herbern. Davon müssen laut Benjamin Siegert um einen Platz in der Stammformation bangen: 29. Kann sein, dass der Coach des SVH am Tag nach dem Testspiel in Freckenhorst, beim offiziellen Trainingsauftakt, immer noch ein bisschen aufgebracht ist. Ganz und gar „nicht Herbern-like“ sei der Auftritt beim Bezirksligisten (trotz des 3:2-Erfolges) gewesen. Aber Einsatzgarantien hätte Siegert auch im Falle einer Torgala keine vergeben: „Das ist so, das bleibt so. Vergangenes zählt nicht. Wer Ende August, beim Ligaauftakt, auf dem Feld stehen will, hat in den nächsten Wochen genug Zeit, sich dafür zu empfehlen.“

Oder zumindest für einen Platz im 24er-Saisonkader. Der Rest muss für den Moment mit der U 23 der Blau-Gelben (Kreisliga A) vorliebnehmen. Möglich, dass es (in Teilen) die A-Jugendlichen trifft, zumal denen immerhin ein Ausbildungsjahr fehle, wie Siegert weiß. Aber noch mal: „Bei mir gibt es null Freifahrtscheine.“ Auch nicht für die vier Neuzugänge aus Nordkirchen (Daniel Krüger, Thomas Eroglu, Tim Bröer, Philipp Sandhowe). Wenngleich der SVH-Trainer aus seiner eigenen Zeit beim FCN um die Qualität des Quartetts weiß. Von den Fähigkeiten des Ex-Gievenbeckers Fynn Rottmann ist der Coach ebenfalls „absolut überzeugt“.

Zwei Langzeitverletzte

Lange fehlen wird Linksverteidiger Philip Just (WN berichteten), dessen Part in der Kette Rottmann übernehmen könnte. Auch Rückkehrer Eroglu, dem immer noch eine schwere Bänderverletzung zu schaffen macht, kann sich ein Comeback vor 2022 nur schwer vorstellen. „Aber dafür haben wir ja einen breiten und vor allem ausgeglichenen Kader. Dadurch ist eine hohe Trainingsintensität garantiert – und es bricht nicht gleich alles zusammen, wenn ein, zwei Leistungsträger über Monate ausfallen“, wiegelt Siegert ab.

Deshalb bleibe es bei der Marschrichtung der vergangenen Jahre: „Auch wenn andere Vereine mal wieder aufgerüstet haben und niemand in Herbern vom Aufstieg spricht: Oben mitspielen wollen wir schon.“

Nächster Testgegner ist am Sonntag (11. Juli), 15.30 Uhr (Siepenweg) Bezirksligist Königsborner SV. Zu den Höhepunkten der Vorbereitung zählen die Duelle mit den Westfalenligisten Hiltrup (24. Juli, auswärts) und Kinderhaus (15. August, daheim). Bei der Generalprobe gibt es somit das Wiedersehen mit Ex-SVH-Coach Holger Möllers sowie den Brasilianern Whitson und Airton.

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