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Fußball: Landesliga 4

Null-null der schlechteren Sorte beim SV Herbern

Herbern

Je einen Zähler gab es für den SV Herbern und den SV Dorsten-Hardt beim torlosen Remis am Siepenweg. Mehr wäre auch des Guten zu viel gewesen.

-flo-

Hatte kurz vor dem Ende den Siegtreffer auf dem Fuß: SVH-Offensivmann Julian Trapp (M.). Foto: Florian Levenig

Der SV Herbern und der SV Dorsten-Hardt zählen grundsätzlich zu jenen Mannschaften in der Fußball-Landesliga, die mit der Murmel was anzufangen wissen. Was beide Teams am Sonntag auf dem Kunstrasen am Siepenweg aber über weite Strecken geschickt zu verbergen wussten. So gesehen hatte keiner der Kontrahenten in dem niveauarmen Match den Sieg verdient. Das 0:0 nach 90 Minuten: irgendwie passend.

Fand auch Benjamin Siegert, der hinterher von einem „intensiven, umkämpften, schlechten Null-zu-null“ sprach. Womit der SVH-Coach den Nagel auf den Kopf traf. Es war phasenweise zum Wegschauen. Eine Vielzahl an Fouls und anderen Nickligkeiten, die der Unparteiische erst spät unterband, waren dem Spielfluss nicht eben zuträglich. Und wurde es doch mal für einen Moment ansehnlich, dann kam spätestens der dritte, vierte Ball so unpräzise, dass in den Sechzehnern selten was los war. Hüben wie drüben.

Zwar haderte Siegert ein wenig mit der Leistung des Referees, der aus seiner Sicht zwei Mal auf den Punkt hätte zeigen und Gäste-Keeper Jan Vengels nach einer grenzwertigen Begegnung mit Daniel Krüger des Feldes verweisen können. Aber: „Immerhin hat der Schiri seine großzügige Linie auf beiden Seiten bis zum Ende durchgezogen.“

Erst in der Schlussphase gab es endlich ein paar prickelnde Torraumszenen. Doch Krüger nach Robin Schwicks Steckpass und Julian Trapp aus der Distanz scheiterten ebenso an Vengels wie auf der Gegenseite Tim Wellers, der in Herberns Nummer eins Philipp Sandhowe seinen Meister fand.

SVH: Sandhowe – Schett (90.+2 Richter), Dombrowski, Vogt, Bröer – Steinkamp (77. Breloh), S. Schütte – Scholtysik (86. Närdemann), Trapp, Schwick, Krüger.

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