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Reiten: Turnier

Parcours rechtzeitig trockengelegt – Top-Bedingungen beim RV Herbern

Herbern

Tag eins am Haselbüschken bringt für die hiesigen Starter Siege und Treppchenplätze ohne Ende. Dabei ist es fast ein kleines Wunder, dass den Veranstaltern nicht alle Felle davongeschwommen sind.

Eike Felix Thamm gewinnt auf Sky die A**-Springpferdeprüfung und ist auf Franzi (im Bild) als Vierter platziert. Foto: flo

Marie Ligges ist „etwas im Stress“. Zehn Mal sitzt sie an Tag eins des Reitturniers beim RV Herbern im Sattel – dazu Parcoursbesichtigungen, das Abreiten, der Presse Rede und Antwort stehen. Beklagen mag sich die 22-jährige Lokalmatadorin dennoch nicht: „Das ist schließlich mein Heimturnier – und eine tolle Gelegenheit, unsere jungen Pferde zu präsentieren.“ Erfolgreich ist Ligges noch dazu. Die M*-Springpferdeprüfung gewinnt sie auf Con Star. Drei weitere Treppchenplätze gibt’s für die Herbernerin in der L- (Rang drei, ebenfalls auf dem fünfjährigen Westfalenhengst sowie auf Charlie) und in der A**- Springpferdeprüfung (Zweite mit All I Want).

Ein Sieg und weitere drei Podestplätze: Lokalmatadorin Marie Ligges. Foto: Foto: flo

Der Sieg in letzterem Wettbewerb geht an Eike Felix Thamm (RV Lüdinghausen) auf Sky (Wertnote: 8,10). Das Podest erklimmen in dieser Prüfung auch Thamms Vereinskolleginnen, die Tönnissen-Schwestern: Amelie belegt auf Pia den zweiten Rang, Lara wird in der anderen Abteilung auf Paulinus Dritte. „Ist immer schön, wenn es gemeinsam zur Siegerehrung geht“, freut sich Lara, die Ältere, die zuletzt bei einem international besetzten Turnier in Wipperfürth geglänzt hat. Aber eigentlich mache es für sie gar keinen großen Unterschied, ob sie sich mit den besten Ponyreitern auf dem Kontinent messe, oder ob sie bei einem ländlichen Turnier in der Heimat antrete, so die junge Ottmarsbocholterin: „Reiten macht überall Spaß.“

Reiten macht Lara Tönnissen überall Spaß. Foto: Foto: flo

Dass am Donnerstag am Haselbüschken überhaupt geritten wird, sei ein kleines Wunder, erklärt RV-Geschäftsführerin Barbara Kümer: „Am späten Mittwochabend standen wir bis zu den Knöcheln im Wasser. Da dachten wir noch, dass wir erst am Freitag beginnen können und die Auftaktspringen am Montag nachholen.“ Weil aber halb Herbern bei der Trockenlegung des Geländes hilft (und der Springplatz glücklicherweise leicht abfällt), gehen die Prüfungen doch wie geplant über die Bühne.

Das Turnier dauert noch bis Sonntag an, Zuschauer sind – ohne Hygieneeinschränkungen – an allen Tagen willkommen.

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