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Reiten: Springturnier beim RV Lüdinghausen

Richter werden sich sputen müssen

Lüdinghausen

„Das wird richtig voll“, prognostiziert Mitorganisatorin Marlies Brinkmann für das bevorstehende Springturnier beim RV Lüdinghausen. Geritten wird wieder auf Sand. Einer der Höhepunkte ist das Finale im Mannschaftsspringen um den WN-Pokal.

Von Christian Besse

Im September 2020 richtete der RV Lüdinghausen sein Springen erstmals auf Sand aus – hier der Seppenrader Florian Karns mit Pythagoras. Foto: Christian Besse

„Die Richter werden mittags nur wenig Zeit zum Essen haben.“ Marlies Brinkmann, die gemeinsam mit der Vereinsvorsitzenden Jutta Reinermann das Springturnier des RV Lüdinghausen am kommenden Wochenende leitet, macht sich, wenn auch augenzwinkernd, ein wenig Sorgen um das leibliche Wohl der Juroren. Denn das zweitägige Programm in Elvert ist prall gefüllt – nicht unbedingt mit Prüfungen, wohl aber mit Teilnehmern.

„Das wird richtig voll“, freut sich Brinkmann. „Für ein Springturnier hätten es gar nicht mehr Nennungen sein dürfen.“ Für den Reitverein ist das jedoch eher ein Segen, keineswegs ein Fluch. Denn nachdem sowohl im vergangenen als auch in diesem Jahr das traditionelle Spring- und Dressurturnier im Mai coronabedingt ausfallen musste, sind die Elverter für jede Gelegenheit dankbar, ihren Reitern und Gästen von anderen Vereinen Reitsport unter Wettbewerbsbedingungen anbieten zu können. Zumal der Reiterhof Brinkmann auch in diesem Jahr wegen der noch andauernden Pandemie auf sein eigenes Youngsterturnier in Westrup verzichtet hat.

Dafür bietet der RV Lüdinghausen diesmal einen zweigeteilten Wettbewerbsreigen an – zwei Tage Springen an diesem Samstag und Sonntag, zwei Tage Dressur folgen am übernächsten Wochenende (2./3. Oktober). Es ist praktisch eine Erweiterung des ehemaligen WBO-Turniers, das die Lüdinghauser bis 2020 am ersten Oktoberwochenende ausgerichtet haben.

Beide kommenden Turniere werden ausschließlich draußen ausgetragen, und zwar nur auf dem Sandplatz. So werden die Springreiter, wie erstmals im vergangenen Jahr, wieder das Vergnügen haben, auf sichererem Untergrund um Bestzeiten beziehungsweise Punkte zu reiten.

Das Springturnier beginnt am Samstag um 8 Uhr mit einer Prüfung auf A**-Niveau und endet mit dem zuschauerträchtigen Finale um den WN-Pokal, für den der Startschuss am Sonntag um 17 Uhr fällt (siehe oben). Sportliche Höhepunkte im Parcours sind die beiden Prüfungen der Klasse M* – die Springpferdeprüfung am Samstag um 17.45 Uhr und das Stilspringen am Sonntag um 15.15 Uhr.

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