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Fußball: Landesliga 4

Robin Schwick ist durchgestartet – und angekommen in Herbern

Herbern

Am Sonntag (19. Dezember), 15.15 Uhr, hat der SV Herbern den FC Viktoria Heiden zu Besuch. Dabei fehlt den Blau-Gelben ausgerechnet der Mann, der sich in den vergangenen Wochen eigentlich unverzichtbar gemacht hat.

Von Florian Levenig

Nimmt es – wie hier beim Testspiel im Vorjahr in Münster – bei Bedarf auch mal mit zwei Preußen-Profis auf: Robin Schwick (M.). Foto: flo

Auch wenn Robin Schwick am Sonntag (19. Dezember), beim Heimspiel des SV Herbern gegen Viktoria Heiden (Anpfiff: 15.15 Uhr/Kunstrasen), aufgrund seiner Gelb-Sperre nicht mitkicken darf – zu tun gebe es für ihn auf jeden Fall was: „Glühwein verteilen oder so.“

Nun haben sie den jungen Mann natürlich nicht (nur) deshalb im Vorjahr aus Nordkirchen geholt, um die treuen SVH-Fans im Winter mit Heißgetränken zu versorgen. Den Turbo soll der flinke Mann auf der Außenbahn zünden. Gern auch Tore schießen. Was in der Vorsaison so mittel geklappt hat. „Ich musste als Neuankömmling erst meinen Platz in diesem verschworenen Haufen finden – was nicht so ganz einfach ist, wenn die Saison nach wenigen Wochen abgebrochen wird. Zudem hatte ich seinerzeit schon während der Vorbereitung ein paar kleinere Wehwehchen.“ Auch 2021/ 22 kam Schwick zunächst zwei Mal von der Bank, seither ist er aus der Startformation praktisch nicht mehr wegzudenken.

Sprung unterschätzt?

„Vielleicht hat Robin den Sprung von der Bezirks- in die Landesliga ein bisschen unterschätzt“, meint sein Coach, Benjamin Siegert. Beide standen bis 2020 gemeinsam beim FCN auf dem Rasen. Gut zwölf Monate nach der Verpflichtung ist der Knopf dann aufgegangen – „sicher auch dadurch begünstigt, dass Luis Krampe des Öfteren nicht zur Verfügung stand und dadurch in der Offensive ein Posten vakant war. Robin hat die Chance ergriffen und sich festgebissen“, freut sich Herberns Trainer, der gleichwohl von seinem hochveranlagten Schützling im nächsten Jahr „sogar noch etwas mehr erwartet“.

Seine Torquote zu steigern, dürfte allerdings kein leichtes Unterfangen werden. Sieben Mal – häufiger als jeder andere Herberner – hat Schwick in der Hinrunde genetzt, allein drei Hütten gelangen ihm im Duell mit Wiescherhöfen. Wobei: „Wer die Dinger macht, ist doch egal.“ Zentrumsstürmer Daniel Krüger zum Beispiel, dem er beim FCN oft genug beim Toreschießen assistiert hatte, kommt zwar in der laufenden Spielzeit bislang auf nur einen einzigen Treffer – „aber dafür macht er viele wichtige Wege und trägt – wie alle im Team – dazu bei, dass es seit ein paar Wochen wieder läuft“.

Guter Draht zu Ex-FCN-Leuten

Überhaupt die Ex-Nordkirchener, die sich, ein Jahr nach ihm, den Blau-Gelben angeschlossen haben: Mit Philipp Sandhowe („im Tor eine Waffe“) verstehe er sich besonders gut, aber auch zu Krüger, Tim Bröer und Thomas Eroglu habe er „ein super Verhältnis“. Das Rückkehrer-Trio habe ihm zusätzlich dabei geholfen, in Herbern, endlich, seinen Platz zu finden – und nun selbst Teil des „verschworenen Haufens“ zu sein.

Auch am Sonntag, wenngleich er sich da aufs Anfeuern und den Glühweinausschank beschränken muss. Schwick hofft, „dass wir unseren Anhängern noch mal was bieten, den vierten Sieg in Folge landen und dann mit neuem Schwung in die Rückrunde gehen“.

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