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Fußball: SVH holt Linksverteidiger aus Gievenbeck

Rottmann für Just

Herbern

Philip Just war – beim SV Herbern wie zuvor beim VfL Senden – stets der Dauerbrenner. Gesundheitsbedingt steht der 22-Jährige den Blau-Gelben indes bis auf Weiteres nicht zur Verfügung. Darauf hat der sportliche Leiter des SVH jetzt reagiert.

Von Florian Levenig

Philip Just (r.) hat in seinen ersten Seniorenjahren kaum eine Minute verpasst, fehlt dem SVH aber für unbestimmte Zeit. Ersetzen soll den Ascheberger Fynn Rottmann (kl. Bild). Foto: flo/FCG

Im Grunde waren die Planungen beim Fußball-Landesligisten SV Herbern für 2021/22 längst abgeschlossen. Der Kader der Blau-Gelben: groß genug und qualitativ so stark, um in der kommenden Saison ein weiteres Mal ganz oben angreifen zu können. Ludger Staar, der sportliche Leiter, musste dann aber doch noch mal tätig werden, da dem SVH zwei Defensiv-Stützen – Airton und Philip Just – kurzerhand abhanden gekommen waren. Der Brasilianer kickt fortan bekanntlich eine Klasse höher in Kinderhaus. Und Just fällt aufgrund eines Hüftleidens für unbestimmte Zeit aus. Also hat sich Staar nach einem fähigen Links- wie Innenverteidiger umgeschaut, der Just positionsgetreu vertreten kann – und ist in Gievenbeck fündig geworden. Vom münsterischen Westfalenligisten wechselt Fynn Rottmann an die Werner Straße.

Fynn Rottmann Foto:

Er habe den 20-Jährigen, der aus dem benachbarten Capelle stammt, in der U 17-Bundesliga für den Hombrucher SV verteidigte und als A-Jugendlicher zum FCG kam, bereits vor ein paar Monaten auf dem Zettel gehabt, berichtet Staar, als es indes noch keinen akuten Handlungsbedarf gab. Da aber nicht mit einer baldigen Rückkehr Justs zu rechnen sei, bat der sportliche Leiter Rottmann um ein persönliches Treffen: „Selbst wenn einer noch so gut kicken kann, muss er ja auch charakterlich zu uns passen. Das ist bei Fynn, wenn mich mein Bauchgefühl nicht trügt, der Fall.“ Und auf seinen Bauch, schmunzelt Staar, habe er sich noch immer verlassen können.

Dass Rottmann wie Dauerbrenner Just praktisch jede Minute auf dem Platz steht, kann Staar dem Neuzugang jedoch nicht versprechen: „Eine solche Garantie hat bei uns keiner.“ Zumal Rückkehrer Tim Bröer ebenfalls ein Kandidat für die linke Abwehrseite (und die Airton-Position im defensiven Mittelfeld) sei.

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