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Fußball: A-Jugend-Bezirksliga

Sabrina Berndsen nicht mehr Trainerin, Philip Just übernimmt

Herbern

Sabrina Berndsen ist nicht mehr Cheftrainerin der U 19 des SV Herbern. Einen Nachfolger gibt es bereits.

-flo-

Beruflich zu sehr eingespannt: Sabrina Berndsen. Foto: flo

Fähige Trainer zu finden, zumal bei den Damen sowie im Nachwuchsbereich, wird von Jahr zu Jahr schwerer. Daher war Toni Brockmeier, Vorstandsmitglied und Jugendleiter der Fußballer des SV Herbern, heilfroh, als er die betreffenden Posten für die laufende Saison in besten Händen wähnte: „Das ist der Moment, in dem man sich eigentlich ein bisschen zurücklehnen kann und ein paar Monate Ruhe hat.“

Eigentlich. Denn binnen 24 Stunden erreichten Brockmeier zwei Hiobsbotschaften. Erst informierte ihn Detlef Mack, der die Bezirksliga-Frauen der Blau-Gelben verantwortet, darüber, dass er aus beruflichen Gründen bis zum Jahresende nur eingeschränkt zur Verfügung steht (WN, 21. September). Tags darauf dann der nächste Schlag: Sabrina Berndsen, bis Sonntag Coach der hiesigen U 19-Bezirksliga-Kicker, teilte den Vereinsverantwortlichen mit, dass ihr Job beim Verband in Kaiserau mit den drei Übungseinheiten beim SVH in der Woche und den Partien am Sonntag vorläufig nicht mehr in Einklang zu bringen sei.

Coacht fortan den ältesten SVH-Nachwuchs: Philip Just. Foto: Foto: flo

Die nächste Baustelle also – und wieder eine, die die Herberner klubintern schließen. Die kurzzeitig vakante Stelle, die Brockmeier gern als „wichtigste überhaupt im Verein“ bezeichnet, da die U 19 das Scharnier zwischen Jugend und Senioren bildet, besetzt bis auf Weiteres Philip Just. Der 22-Jährige gehört dem SVH-Landesligakader an, muss aber aus gesundheitlichen Gründen mindestens ein Jahr pausieren. Im März kommt der Ascheberger das erste Mal unters Messer, zumindest so lange wird er das Trio um Timy Schütte und Björn Christ anführen.

„Philip ist ein schlauer Bursche, der ein für sein Alter enormes Fachwissen mitbringt“, freut sich Brockmeier, der Just seit vielen Jahren kennt und schätzt. Erste Erfahrungen als Coach sammelte der junge Mann einst mit der D-Jugend des VfL Senden. Zwar endet die Bezirksliga-Spielzeit laut Plan erst am vorletzten Maiwochenende, wenn Just voraussichtlich verhindert ist. Brockmeier hofft aber, „dass wir bis dahin genug Zähler haben, um nicht noch in Bedrängnis zu geraten“.

Möglicherweise würden Schütte und Christ die Arbeit in den Folgewochen stemmen. Nicht ausgeschlossen sei überdies, dass Berndsen, sollte sich deren berufliche Situation bis dahin etwas entspannen, auf die Trainerbank zurückkehrt.

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