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Radsport: 21. RTF des SV Herbern

Skepsis weicht der Erleichterung

Herbern

Die Radtouristikfahrt des SV Herbern knüpfte an Fronleichnam genau dort an, wo sie vor drei Jahren aufgehört hatte: mit viel Resonanz von Radlern jeden Anspruchs.

Von Isabel Schütte

Schnell unterwegs (wie auf diesem Foto) oder eher gemütlich durch die Natur – die Organisatoren der Herberner RTF hatten für jeden Geschmack etwas dabei. Foto: Isabel Schütte

Die 21. Radtouristikfahrt des SV Herbern (RTF) konnte am Donnerstag nach drei Jahren coronabedingter Pause endlich wieder stattfinden. Auch in diesem Jahr wurden wieder sechs Touren über 24 Kilometer (Bambinitour) sowie 42, 74, 111, 150 und 204 Kilometer (Marathonstrecke) angeboten. Zusätzlich gab es zwei CTF-Strecken über 36 und 59 Kilometer. Mit 691 Startern war die Veranstaltung gut frequentiert, wie der erste Vorsitzende der Radsportabteilung Josef Soester Bilanz zog.

„Wir waren skeptisch, wie viele Starter letztendlich mitfahren. Nach so einer langen Pause weiß man das ja nicht. Umso glücklicher sind wir, dass alles super geklappt hat“, so Soester. Die Vorbereitungen wurden von langer Hand geplant.

105 Teilnehmer haben beim Marathon in die Pedalen getreten. Von den Bambinis bis hin zum Marathon-Fahrer – die Pedaltreter waren zum Vereinsheim des SVH an der Werner Straße gekommen, um sich entweder der Herausforderung zu stellen oder einfach nur eine schöne Strecke abzufahren. „Die 42-Kilometer-Tour hat uns gut gefallen. Die Organisation und der Haltepunkt am alten Backhaus in Otti-Botti sind super“, sagte Werner Storksberger, der mit seiner Frau Irmgard die Tour abgefahren war.

Über 60 ehrenamtliche Helfer hatten bei der RTF hinter den Kulissen die Fäden gezogen – ob bei der Anmeldung, beim Start, an den Kontrollstellen oder beim Catering. „Es war wieder einmal eine gelungene Teamleistung“, sind sich die Organisatoren rund um Soester und Matthias Struhkamp einig.

Die Helfer vom DRK hatten am Fronleichnamstag im Großen und Ganzen einen ruhigen Job. Die Streckenfahrzeuge waren wieder Retter der Stunde. „Wenn früher eine Kette abgesprungen ist, war das kein Problem. Heute hat jede Kette ihre eigene Schlüssel-Kette. Wenn die nicht da ist, kann man nichts machen. Einem Fahrer war das zum Verhängnis geworden. Aber wir haben den Fahrer und sein Rad dann eingeladen und somit war alles in Ordnung“, so Soester.

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