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Fußball: Landesliga 4

SV Herbern verspielt 2:0-Führung

Herbern

Der SV Herbern musste im Duell mit der SG Bockum-Hövel in ein 2:3 einwilligen. Dabei hatte es auf dem Kunstrasen am Siepenweg doch so gut begonnen für die Blau-Gelben.

Von Florian Levenig

Erzielte beide SVH-Tore am Sonntagnachmittag am Siepenweg: Flügelflitzer Robin Schwick (l.). Foto: flo

Der SV Herbern hat sein Heimspiel gegen die SG Bockum-Hövel trotz einer 2:0-Pausenführung mit 2:3 verloren. Da zur gleichen Zeit Borussia Münster Schlusslicht Wiescherhöfen mit 2:0 bezwang, bleiben die Blau-Gelben nur aufgrund des etwas besseren Torverhältnisses gegenüber den Domstädtern überm Strich.

Dabei hatte es auf dem Kunstrasen am Siepenweg doch so gut begonnen für den hiesigen Fußball-Landesligisten: Julian Trapp setzte sich im Zentrum clever durch, Robin Schwick schlenzte das Leder anschließend sehenswert ins lange Eck. Derselbe war es auch, der praktisch mit dem Halbzeitpfiff zum 2:0 traf, nachdem die Gäste den Ball zuvor im eigenen Sechzehner vertändelt hatten – Saisontor Nummer neun für Herberns Linksaußen.

Gäste drehen nach dem Wechsel auf

Doch bereits in Hälfte eins deuteten die Besucher an, wieso sie in der Tabelle so weit oben stehen. Gefälliges, schnörkelloses Passspiel, blitzschnelles Umschalten – nur die gefährlichen Abschlüsse blieben zunächst aus. Was sich nach dem Wechsel grundlegend ändern sollte. Ein Zuspiel des enorm agilen Mergim Deliju verwerte Simon Schroth zum 2:1 (50.). Kurz darauf landete ein feiner Lupfer des Vorbereiters am Pfosten. Überdies scheiterte Justin Krausch aus kürzester Distanz an SVH-Keeper Philipp Sandhowe.

Gut elf Minuten vor dem Ende dann der längst fällige Ausgleich, Leon Müsse hatte nach Delijus neuerlicher Vorarbeit leichtes Spiel. Und wenig später gar der dritte Streich des Tabellenzweiten: Jannick Kastner zündete über rechts den Turbo, ließ auch Sandhowe ins Leere laufen und vollendete aus spitzestem Winkel. Zu dem Zeitpunkt agierte Herbern sogar in Überzahl, Schroth hatte nach seinem harten Einsteigen gegen Ahmed Schett Rot gesehen.

Herberns Coach Benjamin Siegert monierte hernach vor allem das Abwehrverhalten seiner Schützlinge: „Wir haben die Partie in der Defensive verloren.“ SVH: Sandhowe – Schett, Dombrowski (46. Richter), Schulte, Bröer – Vogt, Steinkamp (85. Närdemann), Sobbe – Scholtysik (68. Krampe), Trapp, Schwick (53. Krüger). Tore: 1:0/2:0 Schwick (3./ 45.), 2:1 Schroth (50.), 2:2 Müsse (79.), 2:3 Kastner (87.). Rot: Schroth (87./SG).

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