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Fußball: Landesliga 4

Sven Freitag hängt Handschuhe an den Nagel

Herbern

Seit Ende 2019 hat Sven Freitag, langjährige Nummer eins des SV Herbern, für sein Comeback nach schwerer Knieverletzung geschuftet. Doch daraus wird nichts. Die Torhüterlaufbahn: aus und vorbei.

Karriereende: Sven Freitag. Foto: flo

Ganz unvorbereitet trifft die Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten SV Herbern die Nachricht, dass Sven Freitag seine Torwarthandschuhe mit gerade mal 30 Jahren an den Nagel hängt, nicht. „Das stand ja immer im Raum und war der Hauptgrund dafür, dass wir mit Philipp Sandhowe einen zusätzlichen Keeper aus Nordkirchen geholt haben“, erklärt Coach Benjamin Siegert.

Freitag hatte, nach einem Meniskusriss, seit Ende 2019 nicht mehr im Tor der Blau-Gelben gestanden. Dass er anschließend so lange für sein Comeback (zu dem es nun nicht mehr kommt) schuftete, nötigt Siegert großen Respekt ab: „Es war für den Jungen bereits die dritte schwere Knieverletzung. Ich hätte wahrscheinlich schon nach der ersten aufgegeben.“

Ob Handlungsbedarf besteht, da die langjährige Nummer eins aufhört und sich ein weiterer Torhüter, Jens Haarseim, mit Ziel Nordkirchen verabschiedet hat? „Nein“, meint Siegert, „mit Philipp und Leo Fenker haben wir zwei sehr fähige Schnapper. Das muss reichen für die Saison.“

Herberns Trainer hofft derweil, „dass Sven uns, wenn er das denn möchte, in irgendeiner Form erhalten bleibt. Wir werden ihn in jedem Fall auffangen“. Freitag hat im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten bereits signalisiert, dass er sich „nicht ganz rausziehen will. Dafür hat es zu lange zu viel Spaß gemacht mit dem Haufen.“ Siegert hätte da schon einen Vorschlag: „In den ersten drei Vorbereitungswochen wird nur gelaufen. Dazu laden wir Sven herzlich ein.“ Wer den Schaden hat . . .

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