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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

Top-Truppe, B-Lizenz in Arbeit – Tüns bleibt beim SV Herbern

Herbern

Marian Tüns hat sich für einen Verbleib bei der U 23 des SV Herbern als spielender Co-Trainer entschieden.Gleich mehrere Gründe hätten dafür den Ausschlag gegeben.

-flo-

Bleibt ein weiteres Jahr in Herbern: Marian Tüns (l.). Foto: flo

Marian Tüns hatte um ein bisschen Bedenkzeit gebeten. Nicht um etwaige Angebote zu sondieren – ein Vereinswechsel sei nie Thema gewesen – sondern, „um zu überlegen, ob ich den Aufwand weiter betreiben kann und will“. Der 30-Jährige hat ja nicht nur einen Job, der ihn fordert. In Kürze wird der Seppenrader zum ersten Mal Papa. Trotzdem hat er sich nun für einen Verbleib bei der U 23 des SV Herbern als spielender Co-Trainer entschieden.

Arbeit bei den Blau-Gelben macht Laune

Gleich mehrere Gründe hätten dafür den Ausschlag gegeben: „Zum einen habe ich immer noch Bock, mit den Jungs zu pöhlen. Was verletzungsbedingt in der Hinrunde leider nicht so häufig der Fall war. Zum anderen hat die Truppe einen Top-Charakter.“ Auch komme er mit Cheftrainer Daniel Heitmann besten klar Und: „Den Jungs, die aus der SVH-Jugend kommen, ein bisschen was beizubringen, macht richtig Laune.“

Tüns, der selbst dem Nachwuchs der Blau-Gelben entstammt, ehe er bei der TSG Dülmen und beim FC Nordkirchen höherklassig kickte, hat in den vergangenen Monaten festgestellt, dass die zusätzliche Aufgabe in Herbern „etwas ist, was ich mir dauerhaft sehr gut vorstellen kann“. Deshalb werde er – wie Heitmann – in Kürze den Erwerb der B-Lizenz in Angriff nehmen. Dass die Herberner den Kurs finanzieren: ein weiterer Anreiz, sein Engagement an Siepenweg und Werner Straße fortzusetzen.

Wobei Tüns und Heitmann verschiedene Lehrgänge besuchten, „damit dienstags und donnerstags bei den Einheiten immer jeweils ein Coach vor Ort ist“. Und was sagt der lernte Innenverteidiger zu seiner neuen Rolle als Torjäger? „Na ja. Das waren halt der Elfer gegen Davensberg und im Otti-Spiel ein Freistoß, der mir vor die Füße gefallen ist“, erklärt der Routinier schmunzelnd. Dass er im vorgerückten Fußballeralter noch mal auf Goalgetter umschule: eher unwahrscheinlich. Aber: „Ich nehme jede Bude mit, die ich kriegen kann“

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