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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

Torloses Remis eine gefühlte Niederlage für Davaria Davensberg

Davensberg

Davaria Davensberg hätte im Falle eines Sieges über den TuS Hiltrup 2 die Abstiegsränge verlassen. Doch es reichte nur für einen Teilerfolg, über den kein Davare sich so sichtig freuen konnte.

Von Florian Levenig

Ackerten am Sonntag unermüdlich: Dennis Kreuzberg (l.), Romanus Erman (r.) und Co. Foto: flo

Aasee 2 (0:8 gegen Mecklenbeck) und Wolbeck 2 (0:7 in Warendorf) hatten mitgespielt. Musste nur noch Davaria Davensberg die Vorlage der Konkurrenten um den Klassenerhalt nutzen, selbst den TuS Hiltrup 2 schlagen und die Abstiegsränge am drittletzten Sonntag verlassen. Doch es reichte, trotz ansprechender Leistung, nur zu einem torlosen Remis, das sich für die Davaren wie eine Niederlage anfühlte.

„Die Jungs sind schon ziemlich geknickt“, bestätigte Co-Trainer David Kapuschzik nach der Partie – „gerade weil sie in den 90 Minuten alles reingeworfen haben“. Der Auftritt der Davaren, er war in der Tat ein gänzlich anderer als der drei Tage zuvor im Nachbarschaftsduell mit dem TuS Ascheberg (0:2). Nichts mehr zu spüren von der Verzagtheit im Derby, von der Mutlosigkeit bei eigenem Ballbesitz. Die Hausherren drängten vom Anpfiff weg – und hatten nach fünf die Riesenchance zum 1:0. Lukas Bruck brachte die Kugel nach Benedikt Godeks Zuspiel jedoch nicht im Gehäuse der Südstädter unter.

Nach einer halben Stunde die nächste große Gelegenheit: Jahja Raed, Davensbergs nimmermüder Kapitän und Antreiber, zirkelte einen Freistoß haarscharf am Lattenkreuz vorbei. Die einzige Einschussmöglichkeit der TuS-Reserve vergab Nils Hentschel (40.). Auch nach dem Wechsel blieb der Tabellenletzte engagiert, allein: Der letzte Pass wollte nicht ankommen, ein Hiltruper war immer im Weg.

Das Restprogramm – die Davaren müssen noch gegen die Top-Teams Selm und Rinkerode ran – macht nicht eben Mut. Trotzdem verspricht Kapuschzik: „Wir haben uns heute nie aufgegeben und werden das auch an den beiden kommenden Sonntagen nicht tun.“

Davaria: Stilling – Bruck, Mahmoud, Shabani (83. Bolle), Ermann – Kleine, J. Raed – Willocks (61. Krämer), Benasaid (55. Kassassir), Kreuzberg – Godek (72. Nicosia).

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