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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

TuS Ascheberg betritt teilweise Neuland

Ascheberg

Möglichst schnell den Klassenerhalt sichern, dann weitersehen – das ist das Ziel des TuS Ascheberg vor dem Start in die neuformierte 16er-Liga. Trainer Bonnekoh betrachtet die Staffel als sehr ausgeglichen – mit wenigen Ausreißern nach oben.

Von Christian Besse

Die Neuzugänge beim TuS Ascheberg: Jonas Budde (v.l.), Hendrik Bolle, Lars Dobbertin, Nick Lakenbrink, Co-Trainer Oliver Glanemann und Tom Schütte Foto: Christian Besse

A-Ligist TuS Ascheberg hat die vergangene Saison als Sechster abgeschlossen. Das liest sich zunächst nicht schlecht, trügt aber. Denn die A-Liga 2 im Fußballkreis Münster bestand nur aus 13 Teams, die letzten Beiden mussten direkt runter, am Ende erwischte es den VfL Wolbeck 2 und Aschebergs Gemeindenachbarn Davaria Davensberg. TuS-Trainer Marcel Bonnekoh: „Zwischenzeitlich sah es sehr schlecht aus für uns, aber dann sind wir sehr gut in die Rückrunde gekommen und haben den Klassenerhalt dann relativ souverän gesichert.“

Vor der Spielzeit 2022/23 ist die Situation eine gänzlich andere. Der Fußballkreis beschloss „Aus drei mach zwei“, sodass die A-Liga 2 nun mit 16 Teams in die neue Saison geht. Zwei von ihnen steigen direkt ab, Platz 14 ist – Stand heute – der für die Abstiegsrelegation. Bonnekoh, der in seine zweite Saison als Ascheberger Trainer geht: „Wir wollen möglichst früh mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Ansonsten haben wir keine konkreten Saisonziele ausgegeben.“

Was auch damit zu tun hat, dass viele neue Konkurrenten mit dabei sind, vor allem aus der nun aufgelösten A 3. „Die neuen Mannschaften kenne ich gar nicht so gut“, sagt der TuS-Coach. „Die Liga scheint mir aber sehr ausgeglichen, natürlich mit Ausreißern nach oben: Vizemeister Wacker Mecklenbeck und Bezirksliga-Absteiger Bösensell natürlich, aber auch Rinkerode und Selm werden wohl wieder oben angreifen.“

Die Qualität des eigenen Kaders habe sich gehalten, schätzt Bonnekoh die personelle Ausgangslage ein. Lennart Heubrock ist zum Nachbarn und Ligakonkurrenten Herbern 2 gewechselt, Christopher Roberg und Marcel Hartwig wollen kürzertreten. Auf der anderen Seite hat sich die Erste der Grün-Weißen mit fünf Neuzugängen verstärkt: Sechser Hendrik Bolle ist von Davaria Davensberg zum TuS zurückgekehrt, der offensive Außen Tom Schütte ist vom SV Herbern 2 an die Nordkirchener Straße gestoßen. Verteidiger Jonas Budde kommt aus der eigenen Zweiten, Lars Dobbertin (ebenfalls Defensive) und Stürmer Nick Lakenbrink aus der A-Jugend der Ascheberger.

Vier Vorbereitungsspiele hat die Bonnekoh-Elf bis jetzt absolviert – alle auswärts, weil der heimische Rasenplatz aktuell gesperrt ist. Bei den klassengleichen GW Hausdülmen und Arminia Appelhülsen aus der A 2 Ahaus/Coesfeld spielten die Grün-Weißen remis (2:2 und 1:1), dann verloren sie beim Bezirksligisten SG Telgte (1:5) und beim Bezirksliga-Absteiger Union Lüdinghausen (2:4). Mit „Jein“ antwortet Bonnekoh auf die Frage, ob er mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden sei. „Wir mussten uns drei Wochen mit unserer Zweiten beim Training den kleinen Kunstrasenplatz teilen. Dennoch waren die ersten beiden Spiele gut. Und in Telgte haben wir bis zur Pause sehr gut mitgehalten.“

Am Donnerstag (28. Juli) startet der TuS beim Turnier des SV Drensteinfurt (siehe Infobox). Am 7. August steht dann schon das erste Pflichtspiel an: Im Kreispokal empfangen die Ascheberger den Westfalenligisten TuS Hiltrup. Eine Woche später geht der Ligabetrieb los – die Bonnekoh-Elf hat wieder Heimrecht, Gegner ist der BSV Roxel 2, Vizemeister der nun aufgelösten A-Liga 3 Münster.

Turnierstart in Drensteinfurt

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