Fußball: Kreispokal

TuS Ascheberg gastiert beim VfL Wolbeck

Ascheberg

Eigentlich hätte der TuS Ascheberg als klassentieferes Team in der Erstrundenbegegnung gegen den VfL Wolbeck am Dienstag, 19.30 Uhr, Heimrecht. Eigentlich.

Florian Levenig

Sieht sein Team – egal wo – in der Außenseiterrolle: TuS-Coach Martin Ritz. Foto: chrb

Im Fußball-Kreispokal hat die unterklassige Mannschaft immer Heimrecht. Fast immer. Weil die Gemeinde Ascheberg den Rasen an der Nordkirchener Straße derzeit für die neue Spielzeit aufbereitet und noch nicht wieder freigegeben hat, muss der örtliche A-Ligist am Dienstag, 19.30 Uhr, beim Bezirksligisten VfL Wolbeck antreten.

An der Ausgangslage ändert das laut TuS-Coach Martin Ritz wenig: „Wir könnten auch im Maracanã-Stadion spielen, Favorit wäre auch da Wolbeck.“ Ob daheim oder in der Fremde: Die Münsteraner seien so ballfertig, dass die eigene Elf in jedem Fall krasser Außenseiter sei. Zumal mit Johannes Sandhowe, Tim Lakenbrink, André Hanke (alle verletzt) und Christopher Roberg (angeschlagen) bis zu vier Mann fehlen.

Ärgerlicher sei da schon, dass die Ascheberger wochenlang keine eigene Trainingsstätte hätten, so der Coach: „Würden uns die Davensberger nicht großzügigerweise auf ihre Anlage lassen, wäre die Vorbereitung für die Katz’.“ Am Samstag hat der TuS einen kurzfristig angesetzten Test bei B-Ligist SC Capelle mit 2:3 (0:3) verloren. Für die Gäste trafen Dustin Hölscher (48.) und Philipp Brumann (80.).

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