1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ascheberg
  6. >
  7. TuS Ascheberg klarer Derbysieger

  8. >

Fußball: Kreisliga A 2 Münster

TuS Ascheberg klarer Derbysieger

Ascheberg

Der TuS Ascheberg setzte sich im A-Liga-Derby recht souverän gegen Davaria Davensberg mit 4:1 (2:0) durch. Gäste-Coach Tino Grote schlugen zwei Dinge auf den Magen.

Von Luca Wobbe undFlorian Levenigund

Dennis Heinrich nimmt nach seinem Doppelpack die Teamkollegen in die Arme. Auch Tim Witthoff (l.) traf zwei Mal. Foto: Luca Wobbe

Bei bestem Fußballwetter setzte sich der TuS Ascheberg im A-Liga-Derby souverän gegen Davaria Davensberg mit 4:1 (2:0) durch. Tim Witthoff nahm sich nach fünf Minuten knapp hinter der Mittellinie ein Herz, als er sah, dass Davaria-Keeper Andreas Stilling zu weit vor dem Kasten stand und knallte den Ball über den Keeper hinweg ins Tor. „Das hat uns natürlich in die Karten gespielt und die Nervosität rausgenommen“, erkannte TuS-Coach Marcel Bonnekoh an. Auch die nächste Chance hatten die Gastgeber. Nach Flanke von Witthoff kam Dennis Heinrich zum Kopfball, der aber nicht genügend Druck hinter die Kugel bekam. In der 34. Minute vertändelte Ex-TuS-Mann Hendrik Bolle den Ball gegen den heransprintenden Heinrich, der vor Stilling die Ruhe behielt und rechts oben traf. Die Gäste kamen in Hälfte eins zu keinen nennenswerten Torgelegenheiten.

In Durchgang zwei setzten die Davensberger jedoch den ersten Stich: Nach Flanke von links verpasste Thanuyen Markandesar nur knapp das 2:1. „Die zweite Halbzeit wurde etwas wilder, das wollten wir eigentlich gar nicht“, analysierte Bonnekoh später. Es wurde ein Spiel mit offenem Visier, wobei der TuS die besseren Chancen hatte. Dann der dritte Streich der Hausherren: Nach Freistoß aus dem Halbfeld von Witthoff setzte sich Heinrich im Strafraum durch und nickte per Kopf ein – der nächste persönliche Doppelpack.

Fünf Minuten später verkürzte Markandesar auf 1:3. Nach Mehdi Diranis Flanke kam der Gästestürmer vor TuS-Keeper Simon White an den Ball und netzte ein. Ascheberg behielt jedoch die Oberhand, erspielte sich weitere Chancen, obwohl auch Davensberg nach Standards gefährlich blieb (einen Kopfball von Benedikt Godek parierte White mit dem Fuß). Der eingewechselte Mirco Frenking vergab zwei weitere Großchancen zum 4:1, das dann Witthoff besorgte, der die Kugel aus fünf Metern ins Tor stocherte.

„So muss ein Derby sein“, fasste Bonnekoh die 90 Minuten zusammen. Gegenüber Tino Grote war nach dem Abpfiff bedient: „Ascheberg hat sicher nicht unverdient gewonnen. Allerdings waren wir heute keineswegs die schlechtere Mannschaft. Wir haben uns nur in ein, zwei Situationen zu dumm angestellt. Hinzu kommt, dass das 3:0 aus meiner Sicht klar regelwidrig war. Den Freistoß hätten wir bekommen müssen, außerdem ist der Ball Dennis an die Hand gesprungen.“

TuS: White – Hartwig, Frede, Zahlten – Sandhowe (65. Lohmann), Sobbe (62. Brumann), J. Hüging, Rüschenschmidt – Schwipp (45. Schwipp), Heinrich (73. Hölscher), Witthoff. Davaria: Stilling – Bolle, Can, Kaiser – Bruck, Emman, Raed, Godek – Kleine (3. Pravdic), Markandesar, Dirani. Tore: 1:0 Witthoff (5.), 2:0/3:0 Heinrich (34./54.), 3:1 Markandesar (61.), 4:1 Witthoff (83.).

Startseite
ANZEIGE