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Fußball: TuS-Kader 2022/23 praktisch komplett

Vollzähligkeit vermeldet

Ascheberg

Fast alle Spieler bleiben dem TuS Ascheberg über die Spielzeit hinaus erhalten. Nur ein Routinier und Leistungsträger tritt 2022/23 kürzer.

-flo-

Ab dem Sommer nur noch im Standby-Modus: TuS-Abwehrrecke Marcel Hartwig (l.). Foto: hbm

Wie wichtig Marcel Hartwig selbst im fortgeschrittenen Alter für den TuS Ascheberg ist, wurde letztens beim Derby in Herbern deutlich. Manchmal am Rande des Erlaubten, immer mit vollem Einsatz agierte der Abwehr-Routinier und hatte so entscheidenden Anteil am 2:1-Auswärtserfolg der Männer in Schwarz und Grün.

Dass Hartwig in der kommenden Saison nur noch im Bedarfsfall zur Verfügung steht, ist so gesehen eine schlechte Nachricht für den TuS. Die gute: Alle anderen Spieler haben ihre Zusage für die Spielzeit 2022/23 gegeben. „Natürlich ist Marci nach wie vor Leistungsträger. Aber er gehört eben auch schon der Ü 30-Fraktion an. Dass er da andere Prioritäten setzt, ist doch völlig normal“, findet Oliver Gellenbeck, Aschebergs sportliche Leiter.

Zeit also für etwas mehr Generationengerechtigkeit an der Nordkirchener Straße. Sieben, acht eigene A-Jugendliche wollen sich laut Gellenbeck im Sommer für höhere Aufgaben empfehlen, drei, vier hätten das Potenzial, dauerhaft in der Ersten Fuß zu fassen. Was unterm Strich und nach Absprache mit TuS-Coach Marcel Bonnekoh auf einen 25er-Kader hinauslaufe.

Eine vernünftige Größe, glauben die TuS-Verantwortlichen, der Kader sei damit praktisch komplett Nichtsdestotrotz halte man die Augen offen, so der sportliche Leiter. Insbesondere ehemalige Ascheberger seien für den hiesigen Fußball-A-Ligisten immer ein Thema.

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