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Handball: 1. Kreisklasse

Wachstumsprognose – HSG Ascheberg/Drensteinfurt plant neuen Unterbau

Ascheberg

Dass es drei Männermannschaften bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt gab, ist schon eine ganze Weile her. 2022/23 soll es wieder so weit sein. Die verantwortlichen Trainer nehmen indes bereits in diesem Sommer die Arbeit auf.

Von Florian Levenig

Christian Nübel (am Ball) und Florian Schulte (Nr. 11) spielten lange und erfolgreich in der ersten Mannschaft der HSG. Ab sofort leiten sie, gemeinsam mit Gerold Willige, die Reserve an. Foto: WN-Archiv

Wenn von „der Dritten“ die Rede ist, wissen alle Handballer in Ascheberg und Drensteinfurt, wer gemeint ist: jene Veteranen, die in jungen Jahren zeitweise in der Landesliga spielten (und, heute unvorstellbar, auf Augenhöhe mit dem großen Nachbarn ASV Senden agierten). Offiziell firmierte „die Dritte“ indes zuletzt unter HSG Ascheberg/Drensteinfurt 2, da der reguläre Unterbau des Bezirksligarückkehrers den Betrieb zwischenzeitlich mangels Masse eingestellt hatte. In zwölf Monaten soll aus der „falschen“ indes wieder die „echte“ Drittvertretung werden – und deren Platz in der 1. Kreisklasse die wieder zum Leben erweckte Reserve einnehmen.

Kompliziert? Eigentlich ganz einfach, wie Martin Arntzen, Jugendleiter der Spielgemeinschaft und als Aktiver selbst einer dieser Landesliga-Kämpen, erklärt: „In diesem Sommer, aber auch in den darauffolgenden Jahren kommt eine Vielzahl an HSG-Jugendlichen – in Summe werden es um die 30 sein – ins Seniorenalter. Der eine oder andere mag Ascheberg studienbedingt verlassen. Aber das sollte allemal reichen, um 2022/23 eine zusätzliche Männermannschaft zu melden.“

2021/22 ist demnach eine Übergangsspielzeit, in der Arrivierte und eigene Talente gemeinsame Sache machen. Die Aufstockung bereits in diesem Jahr käme für die ehemaligen A-Jugendlichen laut Arntzen nämlich noch zu früh. Angeleitet wird der Mix aus Jung und Alt indes ab sofort von den drei Trainern – Florian Schulte, Gerold Willige und Christian Nübel – die dauerhaft die Verantwortung für den verjüngten Unterbau tragen sollen. Trainiert wird montags von 20 bis 22 Uhr in der Profilschule in Ascheberg. Carsten Gburek bleibt „der Dritten“ im kommenden Jahr, dann in der 2. Kreisklasse, als Coach erhalten.

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