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Fußball: Landesliga 4

Weiß, wo die Hütte steht – Ex-Profi Marcus Fischer zum SV Herbern

Herbern

Zwei weitere Verpflichtungen für die Rückrunde hatten die Verantwortlichen des SV Herbern angekündigt, eine Personalie ist jetzt fix. Der Mann ist zwar nicht mehr der Jüngste, kann aber eine beeindruckende Vita vorweisen.

-flo/pd-

Marcus Fischer Foto: Reher/SVH

Natürlich haben sie beim SV Herbern nicht die Katze im Sack gekauft. Zwar verfügt Marcus Fischer – 319 Regional- und Oberligaeinsätze, 42 Tore, dazu zwei Spiele in Liga eins (Bochum) und drei im DFB-Pokal (Lotte/Elversberg) – über eine beeindruckende Fußball-Vita. Aber sicher ist sicher. Noch am Donnerstagabend habe der einstige Vollblutstürmer, der seit Kurzem in Herbern lebt, beim Training der Alten Herren vorbeigeschaut. Und SVH-Fußballgeschäftsführer Dominik Reher, zu aktiven Zeiten wahrlich kein Schlechter, bestätigt, „dass es immer noch keinen großen Spaß macht, gegen ihn zu spielen. Du kriegst den Mann einfach nicht verteidigt.“

Zwar hat Fischer, inzwischen 42, seine Profilaufbahn 2012 verletzungsbedingt beendet (anschließend war er noch ein paar Jahre als Spielertrainer der TSG Dülmen im Einsatz). Auch lassen seine kaputten Knie vermutlich keine eineinhalb Landesliga-Stunden mehr zu. Aber darum gehe es bei dem Transfer auch gar nicht, so Reher. Fischer solle eine Art Sprachrohr auf dem Platz werden: „Wir haben es in der Vergangenheit oft erlebt, wie wichtig solche ,alten‘ Typen fürs Team sind. Mit ,Fischi‘ haben wir einen weiteren Führungsspieler für die Offensive gewonnen und sind überzeugt, dass er in Kombination mit den jungen Wilden – Maurice Modrzik zum Beispiel, unserem Rückkehrer – das Spiel beleben wird. Und egal, für wie viele Minuten es bei ihm dann reicht: Er weiß bis heute ganz genau, wo die Hütte steht.“

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