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Voltigieren: Junioren-WM

Zweiter Platz undSpaß dabei – Philip Goroncy Vizeweltmeister

Herbern

Philip Goroncy hat bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Voltigieren im französischen Le Mans Silber gewonnen. Ein warmer Empfang bei seinem alten Verein RV Herbern dürfte dem 18-Jährigen sicher sein.

Freuen sich über Edelmetall (v.r.): Philip Goroncy, Antje Döhnert, Besitzerin Nathalie Döhnert und Hendrikx. Foto: RV Wehdem-Oppendorf

„Spaß haben und ins Finale einziehen“, das war für Philip Goroncy aus Drensteinfurt vor der Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft im Voltigieren das vorrangige Ziel. Am Ende übertraf der 18-jährige Championats-Neuling im französischen Le Mans alle Erwartungen –nicht nur die von Bundestrainer Kai Vorberg, sondern auch die eigenen – um Längen: Auf dem Rücken des 16-jährigen Fuchswallachs Hendrikx, vorgestellt von Antje Döhnert an der Longe, sicherte sich Goroncy hinter dem Niederländer Sam Dos Santos die Silbermedaille.

„Ich kann noch gar nicht glauben, dass ich Vizeweltmeister bin“, meinte Goroncy, der sich im Mai mit dem Sieg im Preis der Besten in Warendorf wärmstens für die WM empfohlen hatte. Am Ende betrug die Punktedifferenz zum Sieger gerade einmal 0,099 Punkte. Teamkollege Simon Stolz aus Bodenheim gewann mit bereits deutlichem Abstand Bronze.

Es waren Nuancen, die bei den Wettbewerben in der Region Pays de la Loire den Unterschied machten. „Wir haben beide unser Bestes gegeben, und am Ende haben die Richter entschieden“, so Goroncy. Dos Santos sei über alle vier Umläufe in seiner turnerischen Klasse das Quäntchen besser gewesen und deshalb auch verdient Weltmeister geworden. „Ich war jeweils Zweiter und bin damit sehr zufrieden“, meinte der Stewwerter.

Nichts wäre der Voltigierer ohne seinen „Untermann“. „Gelassenheit und Nervenstärke sind seine Stärken“, sagt Goroncy, der inzwischen für den ostwestfälischen RV Wehdem-Oppendorf startet, über Hendrikx. Auch bei seinem Ex-Verein Herbern wird ihm am Mittwoch, wenn er am Haselbüschken zum Training erscheint, ein Empfang durch die Volti-Gruppe sicher sein. Zu den Herbernern, speziell zu Trainer-Legende Theo Hölscher, herrscht ein enger Kontakt. Goroncy: „Er hat mir viel beigebracht und mich sehr geprägt.“

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