SWH-Urgestein beendet einjährige Pause

Bodo Dreger trainiert künftig DJK Coesfeld

Havixbeck

Nach einem Jahr Pause steigt Bodo Dreger wieder in das Trainergeschäft ein. Das Urgestein des Sportvereins Schwarz-Weiß Havixbeck übernimmt im Sommer die Bezirksliga-Handballer der DJK Coesfeld.

Frank Wittenberg

SWH-Urgestein Bodo Dreger ist neuer Trainer von Bezirksligist DJK Coesfeld. Foto: Johannes Oetz

Im Trainergeschäft ist er schon gefühlte Ewigkeiten. Jetzt aber hat er sich ein Jahr Pause gegönnt – ein Jahr, in dem wegen der Corona-Pandemie das Hallenparkett ohnehin weitestgehend verwaist war. Das wird sich hoffentlich ab dem Sommer wieder ändern, zumal Bodo Dreger nach eigenem Bekunden wieder brennt.

„Die Auszeit war lang genug“, sagt der 57-Jährige, langjähriger Spieler und Trainer bei Schwarz-Weiß Havixbeck und Urgestein von SWH. „Das Feuer ist umso mehr wieder da“, sagt Dreger. Deshalb ist er heiß auf die neue Herausforderung, die er bei den Bezirksliga-Handballern der DJK Coesfeld annimmt.

Reichlich Erfahrung

Einen Nachfolger für Sven Holz, der das Team seit Januar 2018 trainiert hatte, musste der Abteilungsvorstand um Thomas Bücking suchen. Gefunden haben sie einen Mann mit jeder Menge Erfahrung. Einen, der die „Hölle 1“ im Schulzentrum gut kennt, denn schon mehrfach war er mit seinen früheren Mannschaften in Coesfeld zu Gast.

Bodo Dreger

Auf eine gute Stimmung darf er sich dort freuen. „So wie auch in Havixbeck“, lächelt Dreger, der in seinem Heimatverein viele Jahre in verschiedenen Funktionen tätig war. In der Jugend hat er bei SW Havixbeck gespielt, anschließend auch im Seniorenbereich, ehe er sich für ein kurzes Gastspiel Borussia Münster angeschlossen hat.

„Dann war ich einige Zeit beim TV Borghorst bis rauf zur Verbandsliga“, erzählt er. „In den glorreichen 80er-Jahren war das die höchstklassige Mannschaft in der Region.“ Anschließend ging es zurück nach Havixbeck, wo er in der Landesliga unterwegs war. Mit seinen 1,95 Metern Körpergröße und einem gewaltigen Wurf mischte Dreger die gegnerischen Abwehrreihen auf.

Jugend- und Seniorentrainer

Nachdem er schon parallel im Jugendbereich für Teams verantwortlich war, wechselte Bodo Dreger mit 32 Jahren ins Trainergeschäft. Erst übernahm er in seinem Heimatverein die dritte Mannschaft, dann arbeitete er als Co-Trainer bei der Zweiten und rückte schließlich zur ersten Landesliga-Mannschaft auf. Anschließend folgten Tätigkeiten beim Bezirksligisten GW Nottuln, weitere drei Jahre bei SW Havixbeck und schließlich beim BSV Roxel. In der Saison 2019/20 trainierte er die Damen in Havixbeck. „Das war nach so vielen Jahren eine ganz neue Erfahrung“, lächelt Dreger.

Künftig also Herren-Bezirksliga in Coesfeld. „Gerechnet hatte ich nicht unbedingt damit, aber schön, dass der Kontakt zustande gekommen ist“, sagt der 57-Jährige. Die Corona-Auszeit, das räumt Dreger ein, bringe ein Problem mit sich: „Ich kann mir jetzt im Vorfeld kein aktuelles Bild von der Mannschaft verschaffen.“ Das müsse er nachholen, sobald es wieder möglich sei.

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