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Fußball: Kreispokal

Aron Jakab und der SVR haben noch nicht fertig

Rinkerode

Der SV Rinkerode ist auf den Pokalgeschmack gekommen. Mit dem TSV Handorf warfen die Gelb-Schwarzen den nächsten Favoriten aus dem Wettbewerb. Nun können sie sich auf einen Landes- oder Westfalenligisten im Viertelfinale freuen. Und das garantiert auf heimischen Boden.

Von Matthias Kleineidam

Doppel-Torschütze des SV Rinkerode: Aron Jakab (r.). Der sich nun mit seinem Team auf den BSV Roxel oder 1. FC Gievenbeck freuen darf. Zunächst aber geht es Sonntag nach Selm Foto: Kleineidam

Pokalschreck aus Rinkerode hat der nächsten Mannschaft das Fürchten gelehrt. Die Fußballer des SVR setzten sich am Donnerstagabend erstens überraschend und zweitens souverän mit 3:0 (3:0) gegen den TSV Handorf durch und zogen erstmals seit neun Jahren ins Viertelfinale des Wettbewerbs im FLVW-Kreis Münster ein. Dort wartet der Sieger der Begegnung zwischen Landesligist BSV Roxel und Westfalenligist 1. FC Gievenbeck, die am 19. Oktober ausgetragen wird.

Für die Gäste aus Münster war es nach zwei Erfolgen im Pokal und vier deutlichen Siegen in der Kreisliga A1 die erste Pflichtspielniederlage in dieser Saison. Umso stolzer war SVR-Trainer Sven Kuschel auf sein Team. Das war taktisch bestens vorbereitet. „Sie haben genauso gespielt, wie wir sie erwartet haben“, sagte Kuschel über die Handorfer. „Sie haben sehr druckvoll nach vorne gespielt, ihre Vierer- oft zu einer Dreierkette aufgelöst, und dann haben wir stumpf die Pressingzonen überspielt mit unseren schnellen Leuten über außen und regelmäßig Kontersituationen gehabt.“ Defensiv hätten die Rinkeroder auf dem kleinen Kunstrasenplatz stabil gestanden. „Wir haben die Passwege im Mittelfeld ganz gut zugestellt bekommen.“

Doppelpack von Aron Jakab macht alles klar

Ajas Muhamed Taher brachte die Gastgeber nach gut 20 Minuten in Führung. Weil Aron Jakab schnell das 2:0 nachlegte (25.) und dann einen Doppelpack schnürte (28.), war die Partie zur Pause schon so gut wie entschieden. „Die Tore waren schön herausgespielt. Es hätte aber auch 4:0 oder 5:0 stehen können“, sagt Coach Kuschel. Er lobte Keeper Marius Schwitte, der zwei, drei gefährliche Situationen des TSV entschärfte.

Lob für Torhüter Marius Schwitte

Auch im zweiten Durchgang blieben die Handorfer, die in der Liga bislang im Schnitt alle 15 Minuten trafen, torlos. Sie hätten zwar ein Powerplay aufgezogen, seien aber zu keinen zwingenden Abschlüssen gekommen, berichtete Kuschel. „Wir hatten sicherlich noch drei Möglichkeiten, die wir besser hätten ausspielen müssen.“ Seine Elf habe aber zu nervös agiert, „weil das ganze Spiel in Hektik verfallen ist. Wir hatten viele Ballverluste.“

Gegner des SVR im Viertelfinale ist Landesligist BSV Roxel oder Westfalenligist 1. FC Gievenbeck. „Das wird wieder ein schönes Abendspiel gegen einen starken Gegner“, sagte Kuschel.

SVR: Schwitte – Schmidt, Grünhagel, Schulze Pals, Ruß – Vogel (86. Hauser) – Jakab (77. Somaskantharajan), Chelvanathan, Taher (57. Ipek), Kiel (86. Kreimer) – Hoenhorst

Am Sonntag wartet in der Kreisliga A das Auswärtsspiel bei der SG Selm (15 Uhr), die sich im Kreispokal mit 2:1 gegen den VfL Wolbeck durchsetzte.

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