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Reiten: Turnier des RV Ostbevern

Bianca Nowag dominiert den Kurz-Grand-Prix

Ostbevern

Zum ersten Mal hatte der RV Ostbevern bei seinem Sommerturnier einen Kurz-Grand-Prix angeboten. Den dominierte mit Bianca Nowag eine Reiterin aus dem eigenen Verein. Auch andere heimische Starter platzierten sich am ersten Turniertag trotz namhafter Konkurrenz.

Von Ralf Aumüllerund

Gelungene Vorstellung: Bianca Nowag vom RV Ostbevern gewann mit Florine den Kurz-Grand-Prix. Foto: René Penno

Reitsportler aus den USA, Irland und Portugal – das Sommerturnier des RV Ostbevern war zum Auftakt international besetzt. Nicht nur das: Mit Ludger Beerbaum hatte einer der erfolgreichsten Springreiter der Welt kurzfristig nachgenannt. Zumindest zur regionalen Prominenz gehört die – auch schon international dekorierte – Dressurreiterin Bianca Nowag. Zum ersten Mal hatte ihr Verein am Donnerstag einen Kurz-Grand-Prix angeboten. Ein Niveau, das auf ländlichen Turnieren Seltenheitswert hat. Nicht ganz unerwartet dominierte die 26-Jährige diese Drei-Sterne-Prüfung.

Bianca Nowag

Erst zum zweiten Mal stellte sie Florine in einem Kurz-Grand-Prix vor – und feierte mit der neunjährigen Stute mit 70,116 Prozent den ersten Sieg. „Wir hatten nur einen Fehler bei den Einer-Wechseln“, so Nowag. „Ansonsten bin ich ganz zufrieden.“ Das war sie weniger mit ihrer Vorstellung mit Carantas. „Ich hätte mir von dem Schwarzen ein bisschen mehr Power gewünscht“, sagte die Ostbevernerin. „Das war ganz schön viel Arbeit da oben. Er war ein bisschen träge. Das geht besser.“ Es war aber immer noch so gut, dass Nowag mit dem Elfjährigen auf Platz drei landete (68,837 Prozent). Die Ränge zwei und vier belegten zwei Reiterinnen des RV St. Georg Münster: Svenja Kämper-Meyer mit Amanyara und Carde Meyer mit Surabaya.

Zuvor hatte in einer S*-Dressur (St. Georg Special) Niklas Brokamp vom RV Rhede mit Grenwich Park und 70,163 Prozent gewonnen. Als Sechste und Siebte platzierten sich Natalie Kühn (Westbevern) mit De Luca und Vivien Borgmann (Ostbevern) mit Eyecatcher. Mit Especially siegte Borgmann in einer M**-Dressur (Wertnote 8,0).

Im Parcours holte sich am Donnerstag Mark Scharffetter vom RV Warendorf zwei goldene Schleifen mit Christallkönigin: in einer Springpferdeprüfung der Klasse M* (Wertnote 7,6) und in einer L-Springpferdeprüfung (8,0).

Das Sommerturnier wird am heutigen Freitag mit Prüfungen bis zur Klasse M und den ersten Teilprüfungen für die Kreisstandarte fortgesetzt. Am Wochenende fallen dann die Entscheidungen bei der Kreismeisterschaft. Zuschauer dürfen sich auf der RVO-Anlage nur mit einem Bändchen ums Handgelenk bewegen. Das gibt es an der Akkreditierungsstelle nach der Registrierung und dem Nachweis, geimpft, genesen oder getestet zu sein. Coronatests sind auch vor Ort möglich.

Nachdem am Donnerstag Reinhard Knapp­heide vom RVO mit Paula das M*-Springen gewonnen hatte, entschied Beerbaum mit Cool Down das S*-Springen für sich. Ein Bericht über diese Prüfung sowie über den Geländereiterwettbewerb und den Stilgeländeritt folgt in der morgigen Ausgabe.

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