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Fußball: Drensteinfurt verliert mit 0:4 bei der SG Oestinghausen

Die Serie ist gerissen

Drensteinfurt

Im neunten Anlauf ist die Serie des SV Drensteinfurt beim TuS SG Oestinghausen gerissen. Die Mannschaft vom Trainergespann Volker Rüsing/Daniel Stratmann fing sich gleich vier Gegentore und schoss selbst keins. Das Ergebnis: Zu deutlich für den Geschmack der beiden Übungsleiter.

Von Matthias Kleineidam

Leo Steinert (rotes Trikot), hier beim Heimspiel gegen BW Sünninghausen, vergab nach seiner Einwechselung eine richtig gute Chance in Oestinghausen. Foto: Kleineidam

Acht Mal hatte der SV Drensteinfurt in der Bezirksliga gegen den TuS SG Oestinghausen gespielt und dabei nicht einmal verloren. Am Sonntagnachmittag endete die Serie. Die Stewwerter fingen sich wie zwei Wochen zuvor in Lohauserholz vier Tore (0:4), obwohl sie mehr von der Partie hatten.

„Komisches Spiel“

Von daher sprach Trainer Daniel Stratmann nach dem Abpfiff von einem „komischen Spiel“. Oestinghausen habe im 4-4-2 und nur auf Konter gespielt. „Die beiden Viererketten vorm Sechzehner waren wie eine Handballmannschaft“, sagte der Coach. Der Abwehrriegel war vom SVD nicht zu knacken. Im letzten Drittel habe bei den Gästen Ideenlosigkeit geherrscht, bemängelte er und fasste die Offensivbemühungen so zusammen: „Wir standen uns teilweise selbst im Weg und haben uns durch Fehler im Aufbauspiel bestraft.“

Im Vergleich zum Heimspiel gegen Sünninghausen gab es drei Veränderungen in der Startformation. Kapitän Leon van Elten, André Vieira Carreira und Valentin Kröger legten für Philipp Ressler, Sven Grönewäller und Leo Steinert los.

Keine Chancen zum Ausgleich

Durch einen „Sonntagsschuss“, so Stratmann, gerieten die Stewwerter schnell in Rückstand. In der dritten Minute traf Dervis Ustaoglu aus gut 25 Metern unter die Latte. „Wir sind gut angefangen, waren die spielbestimmende Mannschaft, hatten einen Ballbesitz von 70:30“, berichtete Stratmann. Nach dem 1:0 hätten die Gäste „gut weitergespielt“. Doch große Chancen zum Ausgleich gab es nicht.

Auch im zweiten Durchgang war der SVD überlegen. Doch Ustaoglu erhöhte in der 70. Minute nach einem Konter auf 2:0. In der 83. Minute nutzte Niklas Senk einen weiteren Konter zur Entscheidung. Auf der anderen Seite traf der eingewechselte Steinert nach einer Flanke von Dennis Kreuzberg den Ball nicht – eine bezeichnende Szene. Zu allem Überfluss schaffte Oestinghausens Christoph Escherhaus, der sein Comeback feierte, mit seinem ersten Ballkontakt das vierte Tor (86.). „Das 4:0 ist zu hoch“, sagte Stratmann nach der Pleite im Ortsteil Lippetals. Keine gute Figur habe der Schiedsrichter abgegeben. Trotz „harter Gangart“ (Stratmann) der Gastgeber zeigte er die erste Gelbe Karte erst in der 70. Minute. „Aber daran hat es nicht gelegen.“

SVD: Scharbaum – Pankok (67. Steinert), Kreuzberg, Merten (74. Diepenbrock), Vieira Carreira – De. Popil, van Elten – V. Kröger, Groß, Wichmann – Bußmann (55. Ressler); Tore: 1:0 Ustaoglu (3.), 2:0 Ustaoglu (70.), 3:0 Senk (83.), 4:0 Escherhaus (86.).

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