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SVD reicht zweimalige Führung nur für ein Remis

Die Sorgen bleiben

Hamm

So richtig half das 2:2 (2:1)-Remis des SV Drensteinfurt bei der Hammer SpVg II niemanden. Denn für wirklich Befreiung im Abstiegskampf sorgte der Punkt bei beiden Teams nicht. Dennoch war der SVD mit dem Remis zufrieden.

Von Matthias Kleineidam

Maximilian Groß (r.) kam mit dem SV Drensteinfurt bei der Hammer SpVg II nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Foto: Kleineidam

Freude kam auf beiden Seiten nicht auf. Dafür war der Punkt im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga zu wenig. Tief enttäuscht war aber auch keiner – auch wenn beide Teams ein wenig haderten. Das 2:2 (2:1) des SV Drensteinfurt bei der zweiten Mannschaft der Hammer SpVg war leistungsgerecht.

Beide Teams mit personellen Ausfällen

Das Unentschieden sei „zu wenig, um unten rauszukommen“, sagte HSV-Coach Robin Grosch. Aber „wir geben nicht auf“. Stunden vor dem Spiel standen den Gastgebern gerade mal zwölf Leute zur Verfügung. „2G bricht uns das Genick“, sagte Grosch.

Personell sah es beim Gegner auch nicht besser aus. Neben den Langzeitverletzten fielen kurzfristig auch noch Alexander Pankok (krank), Sven Grönewäller (verletzt) und Fabio Bories aus, der beim Leistungsliga-Start der A-Jugend am Mittag spät die Rote Karte gesehen hatte. Max Diepenbrock und Lars Hülsmann gehörten zur Startelf, obwohl sie lange nicht gespielt hatten, Bernd Drepper von den Alten Herren II und Sam Scharmann aus der U 19 halfen aus. „Die Ausfälle tun uns weh, wir können mit dem 2:2 zufrieden sein“, sagte Leon van Elten angesichts des schmalen Kaders. Der Kapitän ärgerte sich aber über die „geschenkten“ Gegentore.

Wichmann verpasst 3:1

Die erste Großchance gehörte Hamm. Benito Diehl tauchte völlig frei vor Steffen Scharbaum auf und scheiterte am Keeper (24.). Dann ging es Schlag auf Schlag. Zunächst ging der SVD in Führung: Philipp Ressler versenkte einen Freistoß aus 30 Metern direkt (35.). Zwei Minuten später entschied der Schiedsrichter nach einem Duell zwischen Dennis Popil und dem quirligen Nico Kozdon auf Elfmeter. Okan Özkara verwandelte souverän zum 1:1 (37.). Doch die Drensteinfurter antworteten ebenso schnell. Nach einem abgefälschten Schuss von Robin Wichmann landete der Ball im Netz (39.).

Wichmann hatte das 3:1 auf dem Fuß, schloss aber zu unplatziert ab (48.). Mitte der zweiten Halbzeit glich die HSV-Reserve erneut aus. Nach einem Ball in die Tiefe legte Kozdon quer, und Özkara drückte den Ball über die Linie (67.). In der Schlussphase gab es einen „offenen Schlagabtausch“ (Grosch) mit wenigen Möglichkeiten. Für den SVD schoss Scharmann links vorbei (85.), auf der anderen Seite verpasste Lars Eckert den Lucky Punch (89.).

SVD: Scharbaum – Steinert, van Elten, Vieira Carreira, S. Wiebusch – Ressler, De. Popil – Hülsmann (75. Drepper), Groß, Wichmann – Diepenbrock (60. Scharmann)

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