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Fußball: Kreisliga A

Eigentor leitet 0:6-Pleite von GW Albersloh ein

Albersloh

GW Albersloh war gewarnt. Die Gäste aus der Kreisstadt kamen mit einer 7:0-Pokalempfehlung aus der Partie gegen GW Gelmer. Am Ende erging es den Gastgeber nicht besser. Und dabei halfen sie noch kräftig mit.

Von Dirk Vollenkemper

Trügerischer Schein: Im Duell der beiden Kapitäne kann Patrick Horstmann (l.) seinem WSU-Pendant Tobias Schwienhorst entwischen. Nach 90 Minuten waren aber die Warendorfer Albersloh enteilt. Foto: Vollenkemper

Julian Spangenberg, Trainer der Albersloher Kreisliga Fußballer, wollte es gestern Nachmittag wohl selber nicht so richtig glauben, was da gerade geschehen war. Seine Mannen hatten das Heimspiel gegen die Warendorfer SU mit 0:6 verloren. Wobei das Ergebnis keineswegs den Spielverlauf widerspiegelte.

Die Spangenberg Elf begann druckvoll und hochmotiviert. Die Vorgabe des Coaches, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen, setzten die Albersloher sehr gut um. In den ersten 20 Minuten kamen die Gäste kaum über die Mittellinie hinaus. Immer wieder war ein GWA-Akteur schneller am Ball und konnte diesen dann wieder in Richtung WSU-Gehäuse bringen. Leider machten die Hausherren im Strafraum zu wenig aus den sich bietenden Möglichkeiten.

Happe faustet Ball ins eigene Tor

Nach knapp einer halben Stunde konnten die Gäste dann etwas überraschend in Führung gehen. Nach einer Ecke boxte GWA-Keeper Yannick Happe das Leder ins eigene Tor. Auch bei den Gegentreffern zwei und drei vor der Pause half GWA fleißig mit. Zunächst nutzte die WSU bei einem Freistoß aus 20 Metern eine äußerst schlecht postierte Mauer und dann schob Niklas Hövelmann, als letzter Mann, dem Gegner den Ball so richtig in den Lauf.

Ein enttäuschter GWA-Trainer Julian Spangenberg nach dem 0:6

Und doch hätte es in Halbzeit zwei vielleicht doch noch für die Spangenberg-Truppe gereicht. Zwei Großchancen, Patrick Horstmann setzte nicht energisch genug nach und ein Kopfball von Christopher Thale knallte nur an die Latte, wurden vergeben. Schließlich aber hatte die WSU in den letzten Minuten leichtes Spiel, drei weitere Treffer zu erzielen. „Wir haben den Gegner selbst ins Spiel gebracht. Eigentlich waren wir besser drin. Keine Ahnung, warum meine Spieler so neben sich standen,“ zeigte sich Julian Spangenberg enttäuscht.

GWA: Happe – Hecker (57. McGill), Brinkmöller, Hövelmann, Jöstingmeier (61. Kröger) – Fischer (83. Wegener), Bördemann, Thale, Schnecking – Horstmann (83. Bonse), Bartmann

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