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Fußball. Kreisliga A

Erste Ernüchterung bei Grün-Weiß Albersloh

Albersloh

Ungläubigkeit gepaart mit Enttäuschung - so die Gefühlswelt bei GW Albersloh. Denn der Start in die Saison ging ziemlich daneben. Und das durchaus unerwartet. Aber mit Erkenntnissen.

Von Simon Beckmann

Entschlossen am Ball: So wie in dieser Szene Matthias Hecker (l.) sah man die Akteure von GW Albersloh beim 0:4-Dämpfer gegen den SV Herbern II viel zu selten. Foto: Simon Beckmann

„Das kann doch nicht sein. Krempelt mal die Ärmel hoch und geht dran“, schrie Julian Spangenberg, Trainer bei DJK GW Albersloh, seiner Truppe auf dem Platz zu. Die lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit 0:1 zurück. Doch die geforderte Reaktion blieb aus. Stattdessen gewann die Zweitvertretung des SV Herbern am Ende verdient mit 4:0 (2:0) gegen viel zu mutlose Albersloher.

„Da war keine Leidenschaft. Da war kein Feuer. Herbern hat man auf dem Platz gehört, uns aber leider nicht. So ist es natürlich schwierig, zu gewinnen“, war Spangenberg nach der Auftaktpleite enttäuscht. „Das ist natürlich sehr bitter, weil wir uns echt viel vorgenommen hatten“, schob er hinterher. „Jetzt ist es aber gar nicht mal so einfach einzugestehen, dass wir noch nicht so gut sind, wie wir gerne wären.“

Schwierigketen waren unübersehbar

Schon früh zeigte sich, dass die Albersloher Schwierigkeiten mit dem aggressiven Pressing der Gäste hatten. Das nutzte Herbern aber erst in der 36. Minute aus, als Leon Krampe unbedrängt die Führung besorgte. Fünf Minuten weiter erhöhte David Mangold mit einem Sonntagsschuss auf 2:0. „Das ist natürlich Glück, dass der genau so ins Eck fällt“, sagte Spangenberg.

Schwungvoller als im ersten Durchgang kamen die Albersloher aus der Kabine. Den Anschlusstreffer ließ Timo Schnecking allerdings liegen (46.). „Wenn der drin ist, wird es noch mal richtig spannend“, bemerkte der GWA-Trainer. Und auch der eingewechselte Saidou Souare machte es nicht besser und vergab ebenfalls das 1:2 (48.).

Was die Grün-Weißen nicht schafften, gelang den Gästen dafür umso besser: Mit zwei sauber herausgespielten Kontern kamen die Herberner nämlich noch zu zwei weiteren Treffern durch Krampe (60.) und Tim Jäger (63.).

GWA: Reger – Hecker, Thale, Jöstingmeier, Brinkmöller – Horstmann (79. Wegener), Bördemann, Fischer (42. Kröger), Bartmann (75. Bonse) – Schnecking, Nahajowski (46. Souare)

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