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Fußball: Bezirksliga

Es sieht nicht gut aus für den SV Drensteinfurt

Drensteinfurt

Die 0:2-Heimniederlage gegen Heessen hat die Fußballer des SV Drensteinfurt in der Bezirksliga unter Zugzwang gesetzt. Im letzten Spiel 2021 sollte in Neubeckum gepunktet werden, um den Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß werden zu lassen.

-mkl-

Verlor mit dem SV Drensteinfurt Punkte und Boden: Maximilian Groß (l.), hier gegen Heessens Martin Mnich. Foto: Kleineidam

Schlussmann Steffen Scharbaum warf die Eckfahne auf den angefrorenen Kunstrasenplatz, Dennis Popil klatschte gefrustet einen Gegenspieler aus Heessen ab. Doch die Geste der Aufmunterung konnte die Laune des 24-Jährigen nach der 0:2-Heimniederlage des Fußball-Bezirksligisten SV Drensteinfurt gegen den SVE Heessen nicht heben.

Die wäre mit Sicherheit besser gewesen, hätte das Tor, das Popil in der ersten Halbzeit erzielt hatte, gezählt. Doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. In dieser Szene hatte der SVD etwas Pech, bei der größten und letzten Chance kurz vor dem Schlusspfiff war es Unvermögen. Dario Seljmesi, der eigentlich in der dritten Mannschaft spielt und schon nach einer Viertelstunde ins kalte Wasser geschmissen wurde, weil Angreifer Sven Grönewäller nach seiner Rückkehr in die Startelf verletzt vom Platz musste, verfehlte aus wenigen Metern das leere Tor und setzte den Ball stattdessen an den Pfosten. Ansonsten fanden die Gastgeber, die im 4-2-3-1 agierten, offensiv so gut wie gar nicht statt. Mit Maximilian Schulze-Geisthövel, der mal wieder aushalf und in der 58. Minute für den jungen Sam Scharmann eingewechselt wurde, kam zwar etwas Schwung in die Angriffsbemühungen der Stewwerter. Doch für die erhoffte Wende reichte es nicht.

Zwar brannten due Gäste drei Wochen vor Silvester auch kein Feuerwerk ab, brachten aber die nötige Leidenschaft mit und verdienten sich den dritten Dreier in Serie und den vorläufigen Sprung auf Platz sechs der Tabelle. Spielertrainer Rouven Meschede riss seine Jungs auf und neben dem Platz mit. „Er nagelt ja alles weg im Mittelfeld“, war SVD-Coach Volker Rüsing beeindruckt von der Präsenz des Ex-Ahleners. Nachdem der Coach sich aus- und Lennard de Graaf, der mit seinem ersten Kontakt zum 0:2 traf, eingewechselt hatte, fieberte er bei Eiseskälte an der Seitenlinie mit.

Der SVD wird nach der achten Niederlage im 14. Saisonspiel auf einem Abstiegsplatz überwintern – so viel steht vor dem letzten Spiel am Sonntag (14.30 Uhr) beim Tabellennachbarn SV Neubeckum fest. Dessen Parallelspiel in Hamm fiel aus. Offizieller Grund – zu glatter Kunstrasen.

Von SVD-Trainer Volker Rüsing kamen nach dem erneuten Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt Durchhalteparolen: „Wir müssen zusehen, dass wir drei Punkte kriegen. Das ist nichts Neues.“ Ärgerlich zudem: Kapitän Leon van Elten, der den überflüssigen 0:1-Rückstand mit dem Pausenpfiff markierte, sah übermotiviert und überflüssig die fünfte Gelbe Karte und wird in Neubeckum fehlen. Es sieht nicht gut aus für den SVD.

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