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Fußball: Bezirksliga

Für SV Drensteinfurt geht es in Hamm um viel

Drensteinfurt

Die Drensteinfurter Fußballer wollen runter von den Abstiegsplätzen in der Bezirksliga. Eine günstige Gelegenheit dazu bietet sich ihnen am Sonntag beim Drittletzten Hammer Spielvereinigung II. Im Kellerduell geht es um viel.

-mkl-

Muss am Sonntag Verantwortung übernehmen und voran gehen: Dennis Popil. Denn der SVD benötigt Punkte. Foto: Kleineidam

Zwei 2:3-Niederlagen, zwei 1:1-Unentschieden und zwei knappe Siege: Die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt haben in den vergangenen sechs Spielen – zumindest in Summe – gezeigt, dass sie wettbewerbsfähig sind. Hätten sie an den ersten sechs Spieltagen genauso oft gepunktet, stünden sie im Tabellenmittelfeld. Hätte, hätte, Fahrradkette! Die Realität sieht anders aus. Die Drensteinfurter stehen als 14. auf dem ersten von vier Abstiegsplätzen. Im drittletzten Spiel vor der Winterpause bekommen sie es am Sonntag (14.30 Uhr) auswärts mit dem Drittletzten Hammer SpVg II zu tun. Es geht um viel.

Die zweite Mannschaft der HSV liegt vier Punkte hinter dem SVD. Daher ist es für Trainer Volker Rüsing nicht nur ein „wichtiges“, sondern auch ein sogenanntes „Sechs-Punkte-Spiel“: „Wenn wir gewinnen, verlassen wir wahrscheinlich den Abstiegsplatz.“ Fünf der jüngsten sechs Spiele haben die Hammer verloren. Eine andere Statistik spricht dagegen für die Gastgeber. Denn die haben alle sieben Punkte auf eigenem Platz geholt, der SVD auswärts nur drei von 18 möglichen.

Die 3G-plus-Regelung im Amateursport – nun reicht auch ein PCR-Test aus – „tangiert uns nicht. Wir sind alle geimpft“, sagt Rüsing. Das sieht beim Gegner schon anders aus. „Angeblich sind es sechs, die nicht geimpft sind“, berichtet Rüsing, der mit HSV-II-Trainer Robin Grosch gesprochen hat.

Die Personalsituation beim SVD ist weiter angespannt. „Wenn die A-Jugend spielt, fehlen uns Fabio Bories und Sam Scharmann. Dann hätten wir 13 Leute plus Ersatztorwart.“ Neben den Langzeitverletzten wird Dennis Hoeveler fehlen. Lars Hülsmann und Philipp Ressler sind zurück im Kader. Auch Max Diepenbrock ist erstmals wieder einsatzbereit.

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